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daniel
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Wenn man VR Spiele vom PC auf der Oculus/Meta Quest 1/2 spielen möchte, braucht laut Anleitung der Quest folgendes:
1. Am PC muss die Oculus App laufen, die man mit der Quest1/2 über die Oculus/Quest Link App auf der VR Brille koppeln muss.
2. Steam VR muss über Oculus/Quest Link laufen.
Alleine diese 2 Grundbedingungen können eine Grafikkarte mit 8GB VRAM nahezu auslasten, wenn man die beiden Apps nicht optimiert. Optimiert man beide Apps indem man beiderseits die schicken "Home" Apps deaktiviert, kann man den die VRAM Belegung auf ca. 3,6GB reduzieren. Das ist aber immer noch ein riesiger Anteil von 8GB. Beim Spiel "Half Life Alyx" bedeutet das, dass trotz Qualitätseinstellungen im Bereich mittel/hoch beim Spielstart eine Meldung angezeigt wird, dass zu wenig VRAM zur Verfügung steht. Da NVidia selbst der äußerst potenten RTX 3070Ti nur 8GB spendiert, ist das natürlich ärgerlich,  wenn der Spielspaß durch die Hintergrundanwendungen derart getrübt wird.
Hier kann die ca. 20€ teure App Virtual Desktop Abhilfe schaffen.
Im Oculus Store kostet die App aktuell 20€ und läuft über das WLAN der Quest VR Brille. Ich konnte in der App leider keine Einstellung finden, die USB Verbindung zu nutzen. Laut Rezensionen auf Steam nutz die Steam Version hingegen nur die USB Verbindung,  was ich aber noch nicht geprüft habe, da die WLAN Verbindung beim ersten Test sehr gut funktioniert hat. Und das, obwohl der WLAN-AC Router mit 5GHz 1 Stockwerk tiefer steht und ein Stahlbeton dazwischen liegt.
Der eigentliche Vorteil von Virtual Desktop liegt darin, dass am PC die Oculus App nicht mehr laufen muss. Das spart schon mal 1GB VRAM. Außerdem scheint Virtusl Desktop auch Steam VR zu optimieren, denn im spielbereiten Zustand sind mit Virtual Desktop nun weniger als 1GB VRAM belegt. Somit bleibt für Spiele fast der ganze VRAM der Grafikkarte zur Verfügung. Dadurch kann auch auf einer NVidia RTX 2070 Super das Spiel Half Life Alyx problemlos auf Qualitätseinstellung Ultra gespielt werden,  ohne dass es zu Pixelbrei aufgrund mangelndem VRAM kommt.
Ich bekomme natürlich kein Geld für diese "Schleichwerbung", aber ich hatte schon ernsthaft überlegt,  mir eine neue Grafikkarte (RX 6800XT mit 16GB VRAM) zu kaufen und davon bin ich dank Virtual Desktop nun wieder abgekommen.  Die ganzen Tipps auf Youtube usw. zeigen zwar (teilweise recht schlecht und schwer nachvollziehbar) wie man Steam VR optimieren kann, aber auf weniger als 3,6GB Grundbelegung alleine durch Steam VR kam ich nie und keiner dieser Youtuber erwähnt, dass es mit Virtual Desktop noch viel besser geht.

Edit:
Anscheinend ist vom Entwickler von Virtual Desktop lediglich ein wireless Betrieb über das lokale WLAN vorgesehen. Das ist bei mir zwar jetzt anscheinend kein Problem (Latenz 15-20ms) aber über das USB Kabel wäre es mir lieber.

LG,
Daniel

(Geändert von daniel um 20:07 am 7. Aug. 2022)

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Danke für deinen tollen Tipp mit der Virtual Desktop App :thumb:
Ich bin mir sicher, dass es einigen Lesern einen tiefen Griff ins Portemonnaie für die schnellere Grafikkarte ersparen wird :gold:


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