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Hitman
aus Etzersdorf
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Real OC or Post God !
16 Jahre dabei !


Hier soll es um folgende Punkte gehen:

- theoretische Kosten des Hauses
- theoretische Kosten des Equipments des Hauses
- theoretisch laufende Kosten eines Grundstückes, Hauses, Wohnungen
- theoretische Kosten der Versicherung
- Ideen und Anregungen für den Bau eines Hauses

Wie ist die Idee entstanden?
Die Idee ist eigentlich so alt wie der Mensch aufrecht gehen kann. Ich brauche einen Platz an dem ich, meine Familie und mein Besitz sicher sind. Da ich als halber Umwelt-/Geldfreund gerne auf viele Aspekte acht gebe wird der Häuserwunsch nicht billig in meinem Fall.

Folgendes hätte ich theoretisch vor und wollte erstmal hören was ihr dazu zu sagen habt:

-ein Grundstück kaufen
-ein Haus bauen mit 196m²
-Keller ist geplant
-Erdwärme ist geplant
-das Haus soll 2 Stockwerke haben,der Keller soll eine genügend hohe    Decke haben um dort einen Partykeller raus zu machen
-das Dach soll groß genug sein um mindestens eine Person dort wohnen zu lassen
-eine Photovoltaikanlage soll auf dem Dach installiert werden, diese soll mit einem Motor schwenkbar und drehbar sein damit sich per Sensoren die Anlage zur günstigensten Position bewegt
-Regenwasser soll aufgefangen werden und für die Toilettenspülung nur grob gefiltert werden, zudem zur Gartenbewässerung eingesetzt werden

-es sollen 2 Rohrleitungssysteme durch die Wohnungen gehen. Und diese sollen zum einen im Boden, zum anderen in der Decke installiert werden. Ob mit abgehangenen Decken aus Holz oder anderweitig bin ich mir nicht sicher.
Diese Rohrleitungen sollen Ventile bekommen und im Sommer per Klimaanlage die Wohnung kühlen. Dazu wird das Kühlmedium durch die Rohre an der Decke geleitet und mit kleinen Lüftungen gleichmäßig in allen Zimmern verteilt. Die Ventile regeln wieviel gekühlt wird. Die Kälte sinkt nach unten.

Im Winter wird die Klimaanlage umgekehrt und der Wohnraum geheizt. Dieses passiert durch die Rohrleitungen im Boden und die Hitze steigt nach oben.
Kombiniert werden soll das mit Erdwärme im Winter.
Zudem soll die Frischluft direkt verbunden werden und somit vorgeheizt in die Wohnung strömen.

Die Fenster sollen Doppeltverglast sein um Hitze und Kälte gleichermaßen aufzuhalten.
Chalousien sollen von Außen mit Motoren angesteuert sein und können programmiert werden. Von außen ist  in meinen Augen besser weil es im Winter doch wieder Kälte von außen abhält.

Zusätzlich würde ich von außen am Haus Efeu anpflanzen. Jetzt kommt sicher die Frage: Warum denn das? Das sieht doch bescheuert aus!
In meinen Augen jedoch nicht. Ich nehme es gerne in Kauf, einmal im Jahr mit ner großen Leiter am Haus langzukraxeln und das Zeuch kleinzuschneiden. Man muss aufpassen, dass sich die Pflanze nicht irgendwo eine Lücke sucht um einzudringen. Das ist isoliertechnisch schlecht.
Aber ist das Efeu erst einmal die Hauswand hoch so sieht es (für mich) etwas natürlicher aus, zum anderen dämmt es Sommer wie Winter wieder etwas. Und das erfreut mich.

Inwieweit die Außenwände gedämmt werden bin ich mir noch nicht sicher.

Plan:
Wenn das Haus gebaut ist (Voraussetzungen? Einkommen? Darlehen? Bausparvertrag? Versicherungen? Kapital?) soll die Dachgeschosswohnung vermietet werden. Auch die erste Etage. Im Erdgeschoss wohne dann ich. Und wenn ich immer noch alleine sein sollte, so würde es Platz und Wohnmäßig ausreichen, eine WG zu gründen in dieser Erdgeschosswohnung. Denn geplant sind:
Küche, Diele, Bad, WC, Esszimmer, Schlafzimmer, 2 Kinderzimmer.

Ich denke, dass sich so mindestens 1000€/Monat reinholen lassen an Miete wenn nicht mehr. Außerdem denke ich, dass ich selbst wohl 1000€ reinstecken muss im Monat um das überhaupt abbezahlen zu können.

So, ich wollte doch aufhören zu schreiben. Dann mal los, ansonsten kommt von mir Peu a Peu was dazu.

Was ich hier NICHT sehen möchte:
"Das schaffst du nicht" , "das Darlehen fehlt" , "das kostet zuviel" , "ich würde langsam anfangen", "wenn du zum Invaliden wirst kannst du das nicht mehr abbezahlen" und sonstige , rein theoretisch hypothetische Worte, die meinen späteren Lebensweg in Frage stellen. Denn NIEMAND kann mir sagen, ob ich nicht schon nächstes Jahr Rheuma bekomme und dann mit 800€ im Monat vor mich hindümpel weil ich nicht mehr arbeiten kann. Also bitte dahingehend bitte keine Kritik sondern nur konstruktive Beiträge, wie man sowas doch noch realisieren kann.

(Geändert von Hitman um 16:26 am Feb. 7, 2009)


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Hitman
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Real OC or Post God !
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Ideen von anderen Usern bisher:

- LED Beleuchtung
- 3-fach Verglasung
- 40-70cm dicke Dämmung an den Wänden nach außen hin
- Photothermie
- 4-fach Verglasung

- Kein Efeu, da es evtl. die Hauswand gefährden könnte bei Sturm

-Armortisierung der Heiz/Stromkosten dauert zu lange und kostet daher im Endeffekt mehr, als "normale" Methoden zu benutzen

Eigene Recherchen haben bisher folgende Schätzungen zu Tage gebracht:
Erdwärmenutzung, Bohrung + Sonde und Restkosten: 10-15k€ . Dabei werden 2 Bohrungen á 120m gemacht.
Solaranlage: 4000KW/h Anlage. Effektiv erreicht: ca. 3000KW/h
Kosten: 32000€.
Nicht im Preis: Motorsteuerung.

Eigene Überlegung dazu:
Also die LED-Beleuchtung kam mir am Anfang erst gar nicht in den Sinn. Aber mir fiel noch etwas anderes ein. Wenn die Decken abgehangen wären, so könnte man dort leicht eine LED-Beleuchtung einfügen und dies dürfte, falls man dies selber macht, recht billig werden.

Zudem würde ich persönlich in der Diele Fliesen legen lassen. In der Mitte als Fliesen Glasfliesen legen und diese von unten mit LED beleuchten, sodass man eine Fußbodenbeleuchtung hat, sollte die nicht reichen von oben zusätzlich noch anstrahlen. Alleine vom optischen würde mich die Bodenbeleuchtung reizen. Sollte das Ergebnis nicht aussehen: Kein Problem, die Glasfließen raus und diese gegen die normalen Fliesen austauschen.

Die Steuerung des Dach-Solar-Motors und einige andere Dinge von einem Notebook zentral im Keller machen lassen. Ein Notebook kostet momentan mit ausreichend Leistung ca. 500€. Dabei kann dieses mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen. Beispielsweise für die Chalousiensteuerung zuständig sein, als Router für Internet im Haus dienen, als Server für Daten im Haus bzw. in Räumen (Thema dezentrale Musik in allen Räumen) , die Eingangstürklingel/Sprechanlage verwalten, ja, sogar eine Sprachsteuerung zulassen.

Eine Logo oder SPS würde sehr viel mehr kosten, zudem müsste man dann alle Geräte mit so kleinen Steuerungseinheiten ausstatten. In meinen Augen ein inakzeptabler Mehrverbrauch für nichts.

Zudem könnten so Steckdosen und fest programmierte Geräte eingeschaltet werden, somit ist Stand-By vorbei, denn die Geräte sind Stromlos.

(Geändert von Hitman um 16:41 am Feb. 7, 2009)


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Irrwisch
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OC God
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solar aufs dach?

und vllt mit einem holzofen, zusätzlich zur heizung zuheitzen.
also ein wasserkreislauf :)

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Hitman
aus Etzersdorf
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Real OC or Post God !
16 Jahre dabei !


Nehme an, du hast aus Zeitgründen nicht alles lesen können ;) . Also Solar auf dem Dach ist schon beschlossene Sache.

Holzofen und Palett macht in meinen Augen keinen Sinn. Denn die Erdwärme wird mit Sicherheit ausreichen um alles zu heizen. Wie geschrieben, gedacht mit sogar 2 Wasserkreisläufen als Fußbodenheizung und im Sommer als Deckenkühlung.

Ein Umluftsystem allerdings wäre eine tolle Idee. Also das die Frischluft im Winter direkt durch die Abluftrohre aufgeheizt wird. So hat man immer gute Luft  in der Wohnung aber muss nicht unnötig aufheizen.


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NoBody
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Real OC or Post God !
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55°C


Wie willst du denn bauen?
Stein auf Stein? Fertighaus? Was für ein Material?

Sollte man auch mal gucken, wegen des Kostenfaktors und Dämmung.

Zur Fußbodenheizung: willst du nur Bodenheizung ( bzw. deckenheizung?^^ ) nehmen. Denn so nen Heizkörper ist meiner meinung nach ab und zu recht hilfreich.:thumb:

An sich finde ich solche Arten von Häusern sehr gut. Ist sehr wirtschaftlich, umweltfreundlich nur leider halt teuerer. aber wenn du das geld nicht hättest, würdest du dir da ja nicht solche gedanken machen:thumb:


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VPS
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OC God
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Du solltest dir ein paar Beispiele der BKI Tabelle im Passivhaus-standard ansehen und auf deine NF umrechnen. Ebenso sind dort die Kostengruppen für die Herstellung des Grundstückes vorgesehen.

Über die Wertigkeit der verschiedenen Baugruppen. bei dir z.b. der gut gedämmten Wand kann man die Kostenschätzung noch etwas verfeinern.


Die Leistungen für Architekten und Ingenieure werden über die HOAI berechnet.

Die Nebenkosten des Erwerbs sehen in etwa wie folgt aus:

- Grundsteuer: ca. 0,8 - 1,8 Prozent,
- Grundbuch-, Registereintrag: 0,5 Prozent,
- Notargebühr: 1 Prozent nach Gebührenliste,
- Grunderwerbssteuer: 3,5 Prozent,
- Mehrwertsteuer: 19 % MwSt.

Die laufenden Kosten sind noch etwas schwieriger abzuschätzen vor allem, wegen der vielen "Extras" zur Energiegewinnung und Nutzung.

Welche der Systeme sich lohnen muss man mal unter Berücksichtigung des Eigen- und Fremdkapitalaufwandes  im Vergleich mit den Einnahmen über die Jahre betrachten.

Bei Solarenergie durch Voltaik ist die technsiche Lebensdauer auf etwa 25 Jahre begrenzt und die Einspeisungsvergütung läuft ja nur noch etwa 20 Jahre. Dafür liegt sie recht hoch.
Die Subventionen zur Herstellung der Anlagen ist gestaffelt, deswegen aufpassen dass man nicht aus Versehen in die nächste Stufe kommt, aber so groß wird sie bei dir wahrscheinlich nicht.

Motorgesteuerte Systeme lohnen nicht immer, manchmal reicht auch ein guter fester Winkel aus.


Erdwärme ist immer eine gute Möglichkeit zur Grundlastabdeckung beim Heizen.
Oder auch Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung.




Ich übernehme keine Haftung!

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Hitman
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@Nobody

Gute Frage, die Frage muss man wohl ausweiten in:
Welches Baumaterial ist sinnvoll? Günstig? Lange Lebensdauer? Gibts das so fertig? Wie funktioniert das mit den Trennwänden? Kann ich die Außenwände dann variabel dämmen?

Zur Heizung:
Wie beschrieben. Im Winter soll die Wohnung durch die Fußbodenheizung erwärmt werden. Man könnte noch vor dem Fenster im Boden eine Art Gitterblech machen, durch den die Luft dann von der Fußbodenheizung in den Raum geblasen wird per Radiallüfter. Die sind unhörbar, ein riesen Luftstrom brauch man nicht, und die Raumluft würde umgewälzt werden. Selbiges im Sommer mit den Kälterohren nur eben von oben, weil die Kälte selbstständig nach unten sinkt könnte man im Fensterbereich (nicht DIREKT am Fenster) die Lüftung drüber setzen die die Luft bewegt.  Wobei sich da ein zentraler Deckenventilator eher eignet zur Umwälzung im Sommer da auch der Luftstrom dafür sorgt "gefühlt" weniger Kälte zu bringen.

Zum Geld lieber nix sagen, siehe Topic im Offtopic-Bereich, ist erstmal uninteressant.

@VPS
Da hast du Recht, die Sache ist ja immer die, den Anfang zu finden. Wo fange ich an, welche "Features" nehm ich für ein Haus noch mit und was muss ich daher mit dem Grundstück machen.

Naja, Thema "lohnend" sei dahingestellt. Wenn man auf dem Dach eine Anlage hat mit 4KW maximum, so ist natürlich die erste sinnvolle Sache den Strom an den Staat zu verkaufen und sich selber wieder den Strom aus dem Netz zu holen. Sollte dann der Zuschuss aufhören und man ne Nullnummer macht versucht man mithilfe von anderen Wandlern Dinge schonmal vorab effizienter zu machen. Siehe THGs Versuch mit einer Solaranlage den PC zu betreiben.

Ich glaube zudem, dass sich in den nächsten Jahren noch viel auf dem Markt für erneuerbare Energien und im Akkubereich mehr tun wird. Daher sollte sogar in 10 Jahren über eine gute Speichermöglichkeit nachgedacht werden.

Erdwärme muss vorher auch gut geplant sein, damit man nachher nicht so lustige Dinge macht wie in der Stadt mit 8000 Einwohnern, bei denen das Rathaus 7 Bohrungen bekommen hat und dadurch die Struktur in Gefahr bringt. Aber ansich ist ne Erdwärmegewinnung genial.

Zum Motorgesteuerten hatte ich in etwa eine selbstbastellösung im Kopf. Sollte nicht so schwer sein, Problem wird wohl erstmal sein, das Gewicht und die Stabilität zu gewährleisten bei einer großen Anlage auf dem Dach. Aber mit ein paar vorherigen Test könnte man da was machen. Vor allem eine Art "Sturmsicherung" würde ich integrieren. Und zwar soll sich dann das Solarmodul quasi ans Dach "klemmen" und somit nicht bei Windstärken wegfliegt.

PS: Eine zusätzliche Wärmegewinnende Nutzung wäre, die Abwasser die beim duschen/baden entstehen, direkt so zurückführen, dass das neue Wasser vorgewärmt wird. Somit kann die Effizienz nochmal gesteigert werden, ich weiss nicht wie es momentan realisiert wird. Selbiges sehe ich bei Dunstabzugshauben und deren Abluft.

Zudem bin ich immer noch dran am Thema Dish-Stirling Solaranlage. Dieses sind Parabolspiegel, die auf einen Dish Stirling Motor gerichtet sind. Dieser heizt sich auf und erzeugt Strom. Es gibt sogar Möglichkeiten diesen zu kombinieren und im Winter mit Paletts zu heizen und gleichzeitig mit dem Dish-Stirling verbinden, der dann Strom erzeugt.

Zitat Wikipedia:
"Mit einem Parabolspiegel von 8,5 m Durchmesser (Fläche 56,7 m²) wurde eine Nettoleistung von 9,2 kW erzielt, das entspricht einem Wirkungsgrad von 16 %"


(Geändert von Hitman um 17:53 am Feb. 7, 2009)


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Hitman
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Ich hasse eigentlich Doppelposts, aber die Idee möchte ich jetzt mal in den Raum werfen.

Ich bin von den Dish-Stirling Motoren begeistert. Die Frage die sich mir stellt ist folgende:
Bei der Erdwärme wird ja mittels Wärmepumpe, also Kühlschrankprinzip, der Erde Wärme entnommen. Diese wird dann als Hitze dem Verbraucher zur Verfügung gestellt. Mich würde es jetzt brennend (jaja, haha, Wortspiel) interessieren, ob man da nicht noch einen Stirlingmotor zwischen schalten kann und somit nochmals Strom erzeugen kann. (uhh, wir nähern uns dem Perpetum Mobile, kann ich soviel Strom erzeugen, welches einen Kühlschrank antreibt, der wiederum einen Dish-Stirling Motor antreibt, welcher den Kühlschrank betreibt)


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Wenn man über  Geothermie elektrische Energie gewinnen möchte kann man einen Stirlingmotor dazwischen schalten.

Aber im Grunde wandelt man immer nur Energie wieder in eine andere Form um, im Grunde geht es also um die Frage in welcher Form man sie gut speichern oder gebrauchen kann. ;)

Immer hin und her ist ja kein Perpetum Mobile.

Vorteil bei der Geothermie ist eine mögliche Grundlastabdeckung, was so mit Solarenergie nicht geht, die lohnt sich vorallem zur Einspeisung.
Setzt man da auch auf Dampfdruck kann man natürlich die Wärme speichern, aber Systeme die alles wollen lohnen einfach nicht, das läuft ja nicht 200 Jahre.

Geotermie zur Grundlastabdeckung und Wärmegenwinnung, Kollektoren z.b. für Warmwasser und eine Voltaik Anlage zur Einspeisung ist schon eine gute Kombination.



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Lohnt sich eigentlich Windkraft in NRW? Also schaff ich es überhaupt da was rauszuziehen? Weil ich gelesen habe, dass man die Windkraftenergie einmal in Druckluft und zum anderen in Warmwasser ableiten kann.

Vor allem Druckluft würde mich interessieren, da gibt es so einiges was man mit dieser machen kann.

Vom Fahrradfahren bis zur Arbeitsstelle und zurück (mit Druckluft) über die Verwendung von sogenannten Wirbelrohren (die aus einem Arbeitsdruck 2 Temperaturunterschiede erzeugen können. Dieser ist an der einen Seite extrem kalt, an der anderen sogar über 300°C warm) Wenn der Tank voll wäre könnte man dann durch ablassen der überschüssigen Druckluft durch das Wirbelrohr die Hitze wieder in Energie gewinnen und über die Kälteleitung, hm, kA, eine Kühlkammer im Keller?

Jaja, Spinnerei, aber aus 1000 Spinnereien werden irgendwann mal eine Idee, die auch was bringt.


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