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naKruul
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Hallo zusammen,

hab mal ne Frage an die Elektrofachkräfte hier:
Status Quo: EG/Souterrain Maisonettwohnung, Baujahr 78,
Unterverteilung in der Wohnung (Flur) mit 10mm² Zuleitung, vorgesichert mit 35A Neozed im Zählerkasten (Keller, außerhalb der Wohnung). 2 Stromkreis für Licht/Steckdosen im Erdgeschoss, 1 Stromkreis für das komplette Souterrain, dazu noch ein paar weitere LS für Herd, Spülmaschine (wow), Waschmaschine im Souterrain.

Im Zuge der Kernsanierung will ich folgendes machen (neben der Sanierung der Elektrik im Erdgeschoss)
Zweite Unterverteilung im Souterrain, um dieses komplett neu zu verkabeln, jedes Zimmer min. 1 Stromkreis, Bad separater Stromkreis, 2 Stromkreise für WaMa/Trockner. Die soll natürlich an den Unterverteiler des EGs angeschlossen werden.

Kann ich die zweite Unterverteilung mit 6mm² zuführen (10mm² bekomme ich nicht mehr unterputz verlegt weil der Schlitz zu tief werden würde - tragende Wand)? Leitungslänge sind etwa 6m, bis auf WaMa/Trockner sind dort keine größeren Verbraucher vorgesehen. Ist eine Vorsicherung der UV nötig? Eigentlich sollten die 35A Neozed im Hauptverteiler die 6mm² abdecken. ggf. auf 32A wechseln wegen Verlegung des 6mm² unterputz?

(Geändert von naKruul um 21:09 am 4. Juli 2022)

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Hitman
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Die Frage lautet auch wie lange deine Leitungen ab der zweiten Unterverteilung werden. Generell rate ich aufgrund des kaum höheren Preises zu 2,5mm² Leitungen weil sie kaum mehr kosten aber ggf. Luft nach oben haben falls doch mal ein größerer Verbraucher dazukommt. Dann hast du gleichzeitig auch kaum ein Problem mit dem Spannungsfall der bei Verteiler -> Verteiler -> Endsteckdose auftritt.

6m 6mm² sollte jedoch überhaupt kein Problem sein. Auch nicht bei 35A Vorsicherung. Du splittest ja nachher auf. Grenzwertig wäre es nur, wenn du auch wirklich mal volle Kanüle auf allen drei Phasen hast oder aber eine extreme Last auf einer während die anderen nix zu tun haben. Da du das nicht vorgesehen hast sehe ich nicht, was dagegen sprechen könnte.

Wenn du kernsanierst, hast du ggf. vor etwas am Boden zu verändern? Du könntest die Leitung ja auch in den Estrich legen oder in einer abgehangenen Decke oder... oder....

Ich selbst habe meine Verkabelung bewusster weise NICHT in den Boden verlegt. Sondern in die abgehangenen Decken mit Schutzschläuchen (Brandsicher, so ne 50m Rolle kostet nix). Falls mal was ist kann man eine neue Zuleitung zu einem Raum legen oder man kommt dran, im Boden: Fehlanzeige. Auch bei Schlitzen habe ich Schläuche eingemauert. Wenn man eine Leitung defekt ist kann man mit einer Feder neue Litzen durchfädeln. Andernfalls muss man immer wieder die Wand öffnen....


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naKruul
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Danke für deinen Input. Die Leitungen werden grob geschätzt maximal 10m lang. Waschmaschine/Trockner sogar deutlich kürzer, hier sehe ich aber 2,5² vor, den Rest würde ich mit 1,5² machen, das ist nur Abstellraum, 2 Schlafzimmer, 1 Bad und Flur und Außenbeleuchtung für die untere Terasse. Solange die Kinder nicht auf die Idee kommen einen Toaster ins Zimmer zu stellen sehe ich hier keine Probleme. ggf
könnte man hier aber auch geringer Vorsichern (10/13A) Abhängen werde ich nur im Bad für Einbaustrahler und vielleicht im Flur, um es mit der Verlegung etwas einfacher zu haben. Deckenhöhe ist so schon relativ niedrig. Über den Boden geht nicht, der Estrich bleibt drin.

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mit 6mm² bist du bei ~10m auf der sicheren Seite mehr wäre Geldverschwendung.

ich glaube kaum das 35A unbedingt nötig sind ...

würdest du die neue Unterverteilung mit 20A ansichern  ,würde es das auch vollkommen reichen  und da kämest du auch mit 5x 4mm² zurecht.

Man muss halt die Preise vergleichen .


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naKruul
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Wie gesagt, die zusätzliche Unterverteilung würde ich nicht separat absichern sondern an die Hauptleitungsabzweigklemme  des Wohnungsverteilers anschließen. Die Absicherung erfolgt dann wie für den Wohnungsverteiler über die 35A Neozed im Zählerkasten. Das ist ja schon deutlich weniger als was man heutzutage baut -> 16mm² Zuleitung mit 63A Absicherung.

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