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gabiza7
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Habe ein Asrock Alive NF6G-DVI (http://www.asrock.com/mb/overview.asp?Model=ALiveNF6G-DVI) in meinem Drittrechner. Allerdings hab ich damit jetzt zwei kleinere Probleme:

1. Die automatische Lüftersteuerung funktioniert nicht. Im BIOS kann ich lediglich einstellen, ob der Lüfter ab ner bestimmten Temperatur langsam, mittel oder schnell drehen soll. Klar könnte ich jetzt einstellen, dass er bei 30 Grad langsam drehen soll, aber dann dreht er sich bei kritscher Temperatur (mehr als 50 Grad) ja wohl nicht automatisch hoch, oder?:noidea:
Habe es derzeit so eingestellt, dass er bei 50 Grad schnell drehen soll - so wie es ja wohl eigentlich auch sein sollte. Leider kann ich nicht einstellen wie schnell der Lüfter unter 50 Grad sein soll. Im BIOS find ich keinen Eintrag und auch FAQ und Handbuch des Herstellers helfen mir nicht weiter.

Jetzt röhrt der Lüfter des Revoltec Pipe Tower Advanced halt immer mit 2.500 rpm, das ist mir aber zu laut. Achja, Prozessor ist ein Athlon 64 X2 6000+. Cool 'n' Quiet im BIOS ist aktiviert, die Treiber sind unter XP installiert. Außerdem hab ich die Energieeinstellungen auf "Minimale Leistungsaufnahme". Bring ich den Lüfter per PWM bei niedrigen Temperaturen trotzdem irgendwie leiser? Evtl. auch mit nem Tool - wobei es mit Speedfan zumindest schonmal nicht klappt.

2. Der RAM wird nicht vollständig erkannt beziehungsweise zeigen BIOS und CPU-Z 4 GByte an, Windows XP (32-Bit) aber nur 2,87 GByte im Arbeitsplatz. Nutze die Onboard-Grafik der Hauptplatine. Hab allerdings im BIOS eingestellt, dass sie sich nicht per als 128 MByte vom Hauptspeicher abzwicken darf. Zeigt XP den Speicher nur falsch an oder erkennt er ihn nicht?

Aktuellstes BIOS (Ver. 2.20) hab ich auf das Alive draufgespielt.

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fuUser
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Für 32-Bit XP ist das völlig normal, dass bei >2GB RAM nicht dein ganzer Speicher verfügbar ist. Knapp 1 GB Verschnitt ist ein bisschen viel, aber bei heutigen Mainboards mit so viel Onboard-Zeug noch OK. Das optimiert das auch keiner mehr, da man davon ausgeht, dass ein 64 Bit OS drauf kommt.

Gibt es einen Grund für das 12 Jahre alte 32-Bit OS?

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gabiza7
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Dass 32-Bit-Systeme nicht mehr als 4 GByte RAM unterstützen und Sachen wie eben eine Onboard-Grafik noch zusätzlich was vom Speicher wegnehmen ist mir schon klar, aber doch nicht gleich so viel, oder? :noidea:

Warum ich noch XP nutze: Ist, wie geschrieben ein Dritt-PC. Da ich auf dem PC nicht viel mache außer Internet und ab und zu mal Fallout 3 spielen, lohnt es sich nicht dafür Windows 7 oder 8 zu kaufen (und mit Linux komme ich nicht so gut klar).

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fuUser
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Was dir Speicher klaut ist gar nicht mal vorrangig die Grafik, sondern die Adressierung der ganzen I/O Geräte die du verbaut hast.

In einem PC nach IBM-Architektur wird sämtliche Kommunikation zwischen allen Controllern über Speicheradressen abgewickelt.
D.h. Sendet die CPU ein bisschen Daten an die Netzwerkkarte, dann legt es sie an eine bestimmte Adresse im Arbeitsspeicher, wo der Chip der Netzwerkkarte sie "abholt".
An dieser Speicheradresse muss aber nicht mal Speicher vorhanden sein, es ist quasi nur die "Adresse" der Verbindung zwischen CPU und Netzwerkchip.
Das Konzept macht es aber erst möglich wechselbare Hardware zu haben, da für die CPU alle Gerät gleich ansprechbar sind, egal wie viele "Signalleitungen"/Speicheradressen sie brauchen und an was für einem Bus (ISA, PCI, PCIe, USB...) sie hängen.

Diese Speicheradresse kann man aber nun nicht mehr nutzen um Daten in den RAM zu legen, denn alles was dort geschrieben/gelesen wird, ist ja für eben diese Verbindung reserviert und kommt gar nicht wirklich am RAM vorbei.
Traditionell werden diese Adressen "von oben" aus dem Speicherbereich genommen, schließlich wird schon niemand niemals so viel Speicher bezahlen können, dass der ganze Adressbereich "voll" ausgenutzt ist.

Da 32-Bit nur 4GB Speicher verwalten kann, heute aber sich jeder 4GB+ leisten kann, gehen also die "letzten" MB für diese Reservierung drauf.
Als das zum Problem wurde (d.h. so viele Rechner mit "3GB RAM" und XP verkauft wurden) haben die Mainboardhersteller sich noch Gedanken darum gemacht, wie man möglichst wenig Speicher für I/O reserviert.
Dank 64Bit interessiert das heute aber keinen mehr und man hat teilweise schon 2GB nur für die Adressierung von Gerätschaften reserviert.
Der "echte" RAM wird dann einfach per Mapping an andere Speicheradresse verlegt, also z.B. wenn man 8GB hat, sind die Adressen 0-2GB RAM, dann 2-4GB reserviert und 4-10 wieder RAM.

:lol:

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gabiza7
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Danke für die ausführliche Erklärung. Ist jetzt auch nicht so schlimm mit dem Speicher, aber gewundert hat's mich.

Was mich allerdings schon etwas stört ist die höhe Lüfterlautstärke. Hat da jemand eine Lösung dafür? Ne manuelle Lüftersteuerung würde ich bloß installieren, wenn sonst gar nichts geht.

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ocinside
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Die ersten BIOS Lüftersteuerungen waren leider relativ rudimentär und konnten nur grob eingestellt werden.
Aber immerhin besser als gar nichts.
Wieviel Lüfterspannung bzw. Lüfterdrehzahl benötigst du denn bei deiner CPU unter Volllast und hast du die CPU Quiet Fan Schritte schonmal in der Praxis durchgetestet ?

Wenn du ab und zu nur mehr Lüfterspannung benötigst und keine Lüftersteuerung kaufen möchtest, könntest du dir ggf. auch einen kleinen Umschalter basteln oder evtl. doch noch mit Software steuern.

Hast du bei SpeedFan alle Lüfteranschlüsse durchprobiert ?
Stell zum Durchtesten einfach mal in SpeedFan auf 0% oder 10% und schließe dann nacheinander einen Lüfter an die Lüfteranschlüsse an, um zu sehen, ob und welcher gesteuert wird und dann keine Spannung mehr hat.


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