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petron
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OC God
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Moin zusammen,

kann mir jemand ne "gescheite" Lötstation empfehlen?
Temp regelbar, im Bereich um  100,-?
Es sollen Kabel an elektronischen Geräten (RC-Modellbau) angelötet werden.

Danke und Gruß

PS: mal ne Frage: (bin kein Lötexpert) die Lötspitze meines bisherigen "einfachen" Lötkolbens hat sich innerhalb kürzester Zeit "zerfressen", als ob Säure die ganze Spitze ausgehöhlt hätte. Hat jemand eine Erklärung dafür?




(Geändert von petron um 14:04 am 6. Juli 2019)


Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt. (Mahatma Ghandi)

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daniel
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OC God
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Ich hab mir auf Amazon um ca. 20€ einen elektronischen chinesischen 65W Lötkolben gekauft, der absolut top ist. Heizt sehr schnell auf und die Temp. lässt sich auf Grad genau einstellen. :punk:
Und es waren 5 oder 6 Lötspitzen dabei.

Meiner Meinung nach muss man nicht unbedingt viel Geld für einen guten Lötkolben ausgeben.

LG

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ocinside
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Die ganz einfachen Spitzen, die bei den preiswerten Lötkolben beiliegen sind meist nichts und lösen sich schnell auf. Bei den besseren Lötspitzen ist eine hochwertige Beschichtung drauf, die lange hält. Deshalb auch auf keinen Fall schmirgeln, o.ä.
Hast du dir mal den Hakko Test von Mike angesehen?
Vielleicht ist das ja etwas für dich.


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Jean Luc
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Ich verwende derzeit eine ERSA icon pico. Die liegt zwar etwas über Deinem Budget, hat aber ausreichend Leistung (80W) für größere Lötstellen und aber auch recht feine Spitzen für kleine Lötstellen.

Aber wie weiter oben bereites erwähnt wurde, sind günstige Modelle auch ganz OK.
Für größere Lötstellen z.B. Akkustecker im Modellbau benötigt man halt eine gewisse Leistung und da sind 80W dann schon ganz nett.
Für feine Elektronik reicht natürlich weniger Leistung.

Das mit der Spitze kann durch die Kombination Spitzenmaterial/Lotzusammensetzung entstehen, speziell wenn die Spitze nicht beschichtet ist.
Es passiert dann, dass das Material der Löstspitze (Kupfer) allmählich ins Lot abwandert. D.h. das Lot legiert sich auf.

Man kann das verlangsamen, in dem man Kupferhaltiges Lot verwendet.
Z.B. Sn60PbCu2

Edit: Die von Jens erwähnte soll recht gut sein
klick

(Geändert von Jean Luc um 21:05 am 6. Juli 2019)


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Postguru
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Ich habe immer noch meine in der Ausbildung gebaute Lötstation .. das ist immerhin 25 Jahre her  , einzig was da mal gewechselt wurde sind die Lötspitzen ... aber gerade mal 2-3 stück  ... auf die richtige Pflege kommt es an, die Spitzen müssen immer sauber gehalten werden und vorallem verzinnt .. wenn sich mal die Verzinnung verabschiedet ..dann mit Kupferwolle ordentlich abrubbeln bis die Spitze das Kupfer frei liegt und dann wieder gescheid verzinnen ...


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Itchi
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Wir haben auf Arbeit auch eine ERSA MS250 Lötstation.

Die ist zwar schon 20 Jahre alt :lol: tut aber noch top.

Ich kann da Jean Luc nur zustimmen.

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Jean Luc
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OC God
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In der Arbeit haben wir eine rel. teure Weller-Station (mit dem WMRP-Lötkolben), die ist echt super.
Diese wird aber nicht mehr für die Produktion benötigt, weshalb sie meistens innnerhalb der Firma irgendwer ausgeborgt hat.

Da ich aber nicht lange suchen möchte, habe ich mir dann einen Weller Magnastat Lötkolben bestellt.
Dieser ist zwar rel. massiv (speziell im Vergleich zum WMRP oder zur Ersa icon), aber insgesamt mag ich diesen sehr.
Er heizt schnell auf, und regelt (dank Magnastat-Technik) dann recht konstant.
Die Soll-Temperatur kann man aber nicht direkt verstellen, sondern diese ist abhängig von der verwendeten Lötspitze (da gibt es z.B. 260°C, 310°C,...)
Wenn man also nicht sehr kleine Lötstellen hat, ist dieser Lötkolben auch recht gut.

Und was man so hört, sollen die auch recht langlebig sein.


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petron
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OC God
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Danke euch... habe mich noch nicht entschieden... Tendenz zu einer ESRA entweder Pico oder Nano :noidea:

@JeanLuc
Laut einer Amazonbewertung hatte ein Kunde etwas an dem Kunsstoffgewinde zu mäkeln (Überwurfmutter um die Lötspitze zu befestigen) sowie an der Feder für den Lötkolben. Diese soll sich durch das Abstellen des Lötkolbens erhitzen und den Griff mit erwärmen!?

Wenn ich dann so ein dolles Dingen habe, könnte ich mich ja mal daran versuchen einen DVI-Stecker bei einer Graka zu wechseln.
Dieser ist mir beim letzten Backen so weich geworden, dass die Pinne des Steckers nicht mehr eingeführt werden können. Karte ist eh abgeschrieben... nen Versuch wäre es ja wert.
Würde hierzu zusätzlich eine dünne, gebogene Lötspitze mitbestellen sowie ne Pumpe verwenden.
weitere Ratschläge willkommen ;) ...


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DexterDX1
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OC God
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Hab gestern meine Hakko FX-888D in Betrieb genommen und was soll ich sagen: Ich bereue nichts. Nach … puh … fast 20(?) Jahren das erste Mal wieder gelötet und es ging ganz gut. Nee, das kann nicht sein. 2005 oder 2006 hab ich an einer Lüftersteuerung Aus-Schalter nachgerüstet und ein zusätzliches Signal eingespeist. Und irgendwann später habe ich auch einen USB-Empfänger für einen Wireless xbox360-Controller "repariert" — das sind die, wo gerne eine Sicherung durchgebrannt ist und man mit einem Kupferdraht die Leitung überbrückt hat. Aber das war mit einem ungeregeltem Lötkolben mit völlig verranzter Spitze und zählt nicht.:lol:

Ein Bumper an einem Xbox360-Controller schaltete nur noch unzuverlässig und da ich schon das Innenleben eines Pads mit abgenudelten Analogsticks (also die eigentlichen Sticks, nicht die Mechanik innen) verpflanzt hatte, war es nicht so dringend. Ich habe mit Entlötpumpe und Entlötlitze gearbeitet, um die Analogschalter der Trigger auszulöten, damit ich an die Bumper-Switches konnte, und habe dort lediglich die Lötstellen erneuert.

Verwendet habe ich eine "kompatible Lötspitze T18" in Meißelform mit 2,4 mm Breite und bleifreies Lot (Ag 3,5 / Sn 95,8 / Cu 0,7) mit Kolophoniumseele und Kolophonium ausm Töpfchen.

Abgesehen davon, dass es recht lange gedauert hat, weil ich vorher noch nie was ausgelötet habe, ewig nicht mehr gelötet habe und dementsprechend ungeübt bin, ist das Ergebnis zufriedenstellend. Beide Bumper bestehen die Durchgangsprüfung zuverlässig und sollte das nach dem Zusammenbau des Controllers doch nicht in Ordnung sein, bestelle ich mir Ersatzschalter und mache alles noch mal. Prima Übungsobjekt.:thumb:

Die Lötstation habe ich in den Presetmodus geschaltet und dort drei Voreinstellungen gemacht: 350°C fürs Löten, 100°C für die Pause und 250°C fürs Reinigen und Verzinnen der Lötspitze bei Arbeitsende (wie es Hakko empfiehlt).

(Geändert von DexterDX1 um 23:30 am 15. Juli 2019)


(Geändert von DexterDX1 um 23:35 am 15. Juli 2019)

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Jean Luc
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OC God
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Der Unterschied zwischen Pico und Nano ist der, das eine der beiden ESD-Sicher ist und die Ablage besser ist.

Mit der Überwurfmutter hatte ich bisher noch kein Problem, löse sie aber äußerst selten. Bisher ein- bis zwei mal, um eine dünnere Spitze einzubauen.

Die Ablagefeder bei meiner ist tatsächlich nicht sehr gut. Wenn man den Lötkolben komplett reinsteckt, erhitzt dieser die Feder, und diese wiederum den Griff des Lötkolbens. Ich stecke den Lötkolben daher meist nicht komplett hinein.

Zum Entlöten verwende ich eine Ersa-Entlötpumpe (VACX). Ich kenne aber auch Leute, die eine Entlötlitze bevorzugen.


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