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-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 8:57 am 31. Aug. 2009
Zitat von KakYo um 10:09 am Aug. 28, 2009 E3xxx: Konkurrenz zum AthlonII X2...für Q1 2010 ein E3900 mit 3,4Ghz Takt:)
| Der E3200 ist schneller als ein E2xxx, aber billiger und sogar preislich unter dem E1400. Damit ist er zwar für Systemintegratoren eine preiswerte und flinke Office-CPU, aber damit kann Intel wohl kaum noch Geld verdienen und die meisten Kunden haben eine Abneigung gegen den Namen Celeron, den hat sich Intel nämlich dank der Vorgänger gründlich versaut!
Zitat von KakYo um 10:09 am Aug. 28, 2009 E6xxx: Beispielsweise der E6500K als Konkurrenzprodukt zum Phenom II X2 BE
| Gamer kaufen keinen "Pentium"! Auch hier hat Intel es versaut, seit man CPUs unter dem alten Namen Pentium verkauft hat, die eigentlich die Nachfolger der alten C2D E4xxx sind, nur um die großen CPUs (E8xxx) auch preislich abheben zu können! Jetzt kann man wohl kaum zurück und die aktuellen E5xxx/E6xxx mit C2D benennen, zumal der Trend zum Triple oder Quad in dieser Klasse immer stärker wird...
Zitat von KakYo um 10:09 am Aug. 28, 2009 Q7600: Low-Budget Quad als Konkurrent zum Athlon II X4
| Vielleicht marketing-technisch die einzige echte Konkurrenz zur aktuellen AMD-Baureihe, sofern man ihn nicht Pentium Quad-Core nennt...
Zitat von KakYo um 10:09 am Aug. 28, 2009 Q9500/9505: halbierter Cache um an der Preisschraube zu drehen und in Phenom II X4 Regionen zu kommen
| Lediglich der Q8200 kommt preislich in die Region eines Phenom II X4 810!
Zitat von KakYo um 10:09 am Aug. 28, 2009 Sehe da Intel auch garnicht im Zugzwang im Low-Budget und Essential Bereich.
| Doch, da man sich keinen Gefallen getan hat mit den alten Namen Pentium und Celeron. So wäre eine neue Generation mit neuem Namen besser...
-- Veröffentlicht durch rage82 am 7:01 am 31. Aug. 2009
ich meine gelesen zu haben, das es bei der exxxxk-reihe doch gar nicht sicher ist, ob die weltweit angeboten werden?
-- Veröffentlicht durch KakYo am 10:09 am 28. Aug. 2009
Man will doch den S775 garnicht sofort ablösen so wie ich das letztens in ner Roadmap gesehen habe. Im Low-Budget Bereich sieht man da E3xxx und E5xxx und im Essential-Bereich E6xxx und E7xxx bis ins Q3 2010. Auch die ständigen Gerüchte/Ankündigungen und Erscheinungen von neuen Sockel775 Prozessoren spricht für mich keineswegs für eine Ablösung des S775. E3xxx: Konkurrenz zum AthlonII X2...für Q1 2010 ein E3900 mit 3,4Ghz Takt:), Virtualisierung für Windows7 E6xxx: Beispielsweise der E6500K als Konkurrenzprodukt zum Phenom II X2 BE Q7600: Low-Budget Quad als Konkurrent zum Athlon II X4 Q9500/9505: halbierter Cache um an der Preisschraube zu drehen und in Phenom II X4 Regionen zu kommen Sehe da Intel auch garnicht im Zugzwang im Low-Budget und Essential Bereich. Nach nunmehr etwas über Zweieinhalb Jahren! hat es AMD erstmal geschafft leistungsmäßig mit der Core2 Architektur gleichzuziehen und ähnlich performante Produkte anzubieten. Und wenn man sich anschaut wie gut ALLE 45nm Duals und Quads von Intel gehen kann man auch noch locker ne CPU mit 3,5Ghz Stock Takt auf den Markt schmeissen falls es denn nötig sein sollte. (Geändert von KakYo um 10:10 am Aug. 28, 2009)
-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 23:44 am 27. Aug. 2009
Btw.: Wenn Intel auch im Consumer-Market Fuß fassen will, dann müssen sie schnellstmöglich preiswerte Chipsätze für S.1156 nachlegen! Wie man hier sieht, ist der P55 zwar etwas preiswerter als ein X58-Board, aber für den Massenmarkt noch viel zu teuer. Da fehlt also dringend ein preiswerter Chipsatz (P51?), wenn man den S.775 bald ablösen will!
-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 13:45 am 25. Aug. 2009
Zitat von rage82 um 9:17 am Aug. 25, 2009 seine einführung wird eine menge sockel 1366 prozessoren verschwinden lassen und durch sockel 1156 cpus ersetzen.
| Dann bleibt ja nicht mehr viel für 1366 übrig, für den es ohnehin nur 5 CPUs gibt. Insofern also scheint meine Vermutung richtig, dass S.1366 nur eine teure, kurzlebige Zwischenlösung ist wie es damals beim S.423 war...
-- Veröffentlicht durch rage82 am 9:17 am 25. Aug. 2009
nachdem ich mir mal die roadmap angesehen habe, steht es eigentich außer frage, das der sockel 1156 alles andere als eine übergangslösung wird. seine einführung wird eine menge sockel 1366 prozessoren verschwinden lassen und durch sockel 1156 cpus ersetzen. das ist natürlich vom wirtschaftlichen standpunkt her logisch und nachvollziehbar. unglücklich bin ich allerdings mit der namensgebung. ich kann den argumenten da nicht folgen. allerdings hab ich, was den verkauf von millionen cpus angeht, da auch nicht ganz den einblick. wenn intel recht behält, dann wird für 80% der käufer jetzt alles besser und nur der, der sich ein klein wenig mit preis/leistung und seinen persönlichen anforderungen auseinandersetzt, wird damit mehr arbeit haben bzw. einen noch undurchsichtigeren markt erhalten. jetzt finde ich allerdings das intel-zitat, das hierzu passt, nicht mehr...
-- Veröffentlicht durch Hitman am 14:41 am 20. Aug. 2009
Ich hab das krasse Beispiel geizhals genommen weil dort halt so gut wie Alle Karten etc. drinne sind. Dass der Media-Furz um die Ecke nicht so viele hat ist klar. Die eigentliche Problematik stellt sich jedoch immer wieder. Natürlich war es niemals anders. Selbst Salami bekomme ich in dutzender Vielfalt. Aber wenn ich einer von sagen wir mal grob, 4 großen Herstellern bin auf dem Markt, dann werf ich doch nicht unmengen an Produkten raus die den Kunden verwirren. Mein Vater sagt immer: Kauf du was das schnellste ist für XY-Geld. Aber langsam komm ich ins schwitzen, weil man gar nicht mehr weiss, was jetzt schnell ist. Immerhin ist die Auswahl dermaßen groß und die Vergeichbarkeit kaum gewährleistet. Außerdem das Thema Fernseher zieht net, den such ich mir nach Kriterien aus, was ich brauche, was ich bei Prozessoren und Grafikkarten nicht kann. Denn ich kann nicht im Laden 10 Grafikkarten untereinander vergleichen.
-- Veröffentlicht durch rage82 am 14:20 am 20. Aug. 2009
Zitat von Hitman um 13:41 am Aug. 20, 2009 Zu einfach? Hör mal wenn ich auf Geizhals.at gehe und da sehe ich als ITSE 1500 Grafikkarten als PCI-E. So grob kann man ja auseinander halten mit Ahnung wohlgemerkt. Und GROB sage ich. Als Endkunde würde ich schon verzweifeln dran, welche der Grafikkarten denn brauchbar ist. 512MB, oder lieber 1024MB, 896MB, 768MB. Dann die Produktpalette: ATI 3xxx, oder 4xxx, was bedeutet X2? Oder Geforce 6xxx, 7xxx, 8xxx, 9xxx. Ok, so schlau simmer schonmal. 9xxx ist sicher schneller als 8xxx. Aber was ist mit den anderen? GTS250, GTX260, GTX275, GTX280, GTX285,GTX295? Und wenn ich da durch bin, welcher Herstelller denn? Dieselben Chips haben sie alle, aber warum kostet die Powercolor nur 120€ während die XFX 150€ kostet? Und was machen die 15Mhz mehr im Core aus? Sind das die 30€ Aufpreis? Was brauche ich überhaupt? Reicht das für 1024x768? Oder 1920x1200? Und dasselbe jetzt bei JEDER Hardware-Komponente. Wie soll da ein vernünftiger Mensch, geschweige denn jetzt schon "IT-Spezialist" sagen können was brauchbar ist und was nicht? Dafür müsste man jede Hardware kaufen und gleichzeitig testen. Einzig eine Plattform, die von jedem Hersteller seine Version umsonst zugesandt bekommt, würde das schaffen können, wenn wir dabei von denselben Testkonfigurationen ausgehen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind dermaßen hoch, dass es einfach nicht funktioniert alles mit allem zusammen zu schließen und zu testen. Daher machen sich die großen Hardwareseiten schon daran, z.B. CPUs mit einem 200€ Board und 100€ Rams zu testen und dann zu sagen: XY ist besser. Der Endkunde hat davon gar nichts, entweder er kauft GENAU diese Hardware, dann weiss er wie schnell sie in etwa ist. Kauft er aber ein anderes Mainboard oder nen anderen Ram oder weiss der Geier steht er wieder alleine da. Deswegen macht ein weiterer Sockel alles nur noch komplizierter und nicht einfacher. Der ganze Markt ist kompliziert. Auch die SSDs machen mich pers. kirre. Haben die Hardware-Bonzen ihre SSDs rausgehauen mit 200MB/S und die Hardwareseiten schreiben: Unglaublicher Leistungszuwachs!!! Aber wenn die Dinger voll sind werden sie auf einmal langsamer! Was nützt mir ne 32GB SSD, die LEER 200MB/s macht wenn die am Ende nur 30MB/s schafft? Wo ist da der Vergleich? Am Ende sieht man sich als Kunde und auch als Händler gezwungen Kompromisse einzugehen und evtl. auf "Hardwareseiten" zurückzugreifen die ihre "objektiven" Tests durchführen.
| in welcher sparte ist es denn anders? hast du dir vor 10 jahren mal nen hifi-verstärker gekauft? aktuell nen fernseher? das is doch immer so, seit wann steht auf irgendeiner fahne (ernstgemeint) kundenfreundlich? haben will es jeder, warum also nicht versuchen außer den paar enthusiasten nicht auch noch ein paar deppen das geld aus der tasche zu ziehen? so ist es schon seit jahrzehnten, es wechseln nur die "wünsche" der kunden. wer allerdings auf einer preisvergleichsseite schaut, der sollte vielleicht auch durchlesen was da steht, zum beispiel dem link zu einem test folgen und dann noch nen 2ten anschauen.
-- Veröffentlicht durch Hitman am 13:41 am 20. Aug. 2009
Zu einfach? Hör mal wenn ich auf Geizhals.at gehe und da sehe ich als ITSE 1500 Grafikkarten als PCI-E. So grob kann man ja auseinander halten mit Ahnung wohlgemerkt. Und GROB sage ich. Als Endkunde würde ich schon verzweifeln dran, welche der Grafikkarten denn brauchbar ist. 512MB, oder lieber 1024MB, 896MB, 768MB. Dann die Produktpalette: ATI 3xxx, oder 4xxx, was bedeutet X2? Oder Geforce 6xxx, 7xxx, 8xxx, 9xxx. Ok, so schlau simmer schonmal. 9xxx ist sicher schneller als 8xxx. Aber was ist mit den anderen? GTS250, GTX260, GTX275, GTX280, GTX285,GTX295? Und wenn ich da durch bin, welcher Herstelller denn? Dieselben Chips haben sie alle, aber warum kostet die Powercolor nur 120€ während die XFX 150€ kostet? Und was machen die 15Mhz mehr im Core aus? Sind das die 30€ Aufpreis? Was brauche ich überhaupt? Reicht das für 1024x768? Oder 1920x1200? Und dasselbe jetzt bei JEDER Hardware-Komponente. Wie soll da ein vernünftiger Mensch, geschweige denn jetzt schon "IT-Spezialist" sagen können was brauchbar ist und was nicht? Dafür müsste man jede Hardware kaufen und gleichzeitig testen. Einzig eine Plattform, die von jedem Hersteller seine Version umsonst zugesandt bekommt, würde das schaffen können, wenn wir dabei von denselben Testkonfigurationen ausgehen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind dermaßen hoch, dass es einfach nicht funktioniert alles mit allem zusammen zu schließen und zu testen. Daher machen sich die großen Hardwareseiten schon daran, z.B. CPUs mit einem 200€ Board und 100€ Rams zu testen und dann zu sagen: XY ist besser. Der Endkunde hat davon gar nichts, entweder er kauft GENAU diese Hardware, dann weiss er wie schnell sie in etwa ist. Kauft er aber ein anderes Mainboard oder nen anderen Ram oder weiss der Geier steht er wieder alleine da. Deswegen macht ein weiterer Sockel alles nur noch komplizierter und nicht einfacher. Der ganze Markt ist kompliziert. Auch die SSDs machen mich pers. kirre. Haben die Hardware-Bonzen ihre SSDs rausgehauen mit 200MB/S und die Hardwareseiten schreiben: Unglaublicher Leistungszuwachs!!! Aber wenn die Dinger voll sind werden sie auf einmal langsamer! Was nützt mir ne 32GB SSD, die LEER 200MB/s macht wenn die am Ende nur 30MB/s schafft? Wo ist da der Vergleich? Am Ende sieht man sich als Kunde und auch als Händler gezwungen Kompromisse einzugehen und evtl. auf "Hardwareseiten" zurückzugreifen die ihre "objektiven" Tests durchführen.
-- Veröffentlicht durch BDKMPSS am 11:33 am 20. Aug. 2009
Zitat von BDKMPSS um 20:15 am Aug. 15, 2009 Ihr macht es euch manchmal ein wenig zu einfach.
| (Geändert von BDKMPSS um 11:33 am Aug. 20, 2009)
-- Veröffentlicht durch rage82 am 9:32 am 20. Aug. 2009
aus kostengründen.! und das ist schon alles ;)
-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 0:18 am 20. Aug. 2009
Zitat von BDKMPSS um 14:06 am Aug. 19, 2009 Wie viele der normalen 08/15-Kunden sind die Zielgruppe für ein So. 1366, wollen ein 1366 Board und sind bereit den Mehrpreis für den geringen Gewinn gegenüber einem 1156 System zahlen? Alle Leute für die ich mich um PCs kümmere fallen nicht darunter und nur für mich würde es überhaupt in Frage kommen und ich finde es so wie es jetzt von Intel gemacht wird weder verwirrend noch "schlimm".
| Tja, dann wirst Du in Zukunft genau wie ich den Kunden erklären müssen, warum denn der neuere Sockel 1156 und die neuen CPUs nicht schneller sind als die "alten" S.1366-Teile! Das ist genauso wie die Frage, warum eine Geforce 9400/9500/9600GT langsamer ist als die ältere 8800GT. Wenn Du das nicht verwirrend findest... :noidea: Der 08/15-Kunde ist zum Teil auch beeinflusst durch Zeitschriften etc., in denen eine S.1366-CPU als das technische Optimum dargestellt wird. Ob sie gerade für Gamer oder Office-PCs dann wirklich erste Wahl ist oder Sinn macht, wissen die wenigsten 08/15-User. Warum also den ohnehin schon konfusen Markt weiter verkomplizieren???
-- Veröffentlicht durch BDKMPSS am 14:06 am 19. Aug. 2009
Ich denke wir verstehen uns beide nicht so richtig, aber unsere Punkte sollten eigentlich klar sein. Ich stimme dir einfach nicht zu und bin ebenso der Meinung, das du meine Argumente nicht richtig gelesen/verstanden hast. ;-) 1366 ist einfach vom 1156 unabhängig und eher eine, zugegeben unnötige "Tech-Demo", aber der 1156 ist nicht unnötig und wird Intels technischen Vorsprung im Brot und Butter Markt sichern und ausbauen, wie es auch mit einem kastrieren/umgemodelten 1366/s nicht möglich gewesen wäre. Außerdem wäre es deutlich verwirrender und absolut unduchschaubar, wenn es Boards mit dem gleichen Sockel gibt, die aber kein TC-RAM unterstützen oder wenn die CPUs auf dem gleichen Sockel aber einem anderen Board/Chipsatz andere Features haben, obwohl die Funktion in der CPU vorhanden ist und auf einem anderen Board aktiviert wäre. Ein neuer Sockel musste für die höher integrierten CPUs her und für den Kunden ist es weder schwerer noch teurer, da er den So. 1366 sowieso gleich ausklammern kann. Arbeitest du nicht in einem PC-Geschäft? Wie viele der normalen 08/15-Kunden sind die Zielgruppe für ein So. 1366, wollen ein 1366 Board und sind bereit den Mehrpreis für den geringen Gewinn gegenüber einem 1156 System zahlen? Alle Leute für die ich mich um PCs kümmere fallen nicht darunter und nur für mich würde es überhaupt in Frage kommen und ich finde es so wie es jetzt von Intel gemacht wird weder verwirrend noch "schlimm". So viel also dazu, nun aber genug davon, das wir immer die gleichen Argumente bringen. :thumb:
-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 15:31 am 16. Aug. 2009
Zitat von spraadhans um 12:52 am Aug. 16, 2009 Dazu war die neue Plattform doch gar nicht nötig, die Yorkfields sind pro Takt schneller
| Der Yorkfield ist zwar pro Takt schneller als der Phenom II, aber dafür endet der C2Q bei 3,0GHz (Q9650 für 270,-), während der Phenom II bis 3,4GHz verfügbar ist (X4 965 für 210,-). Lediglich der C2E QX9770 für 1.300,- geht auf 3,2GHz, aber den können wir wohl aufgrund des Preises außen vor lassen... Die Topmodelle Q9650 vs. X4 965 liegen leistungstechnisch auf einem Niveau (klick), wodurch für Intel der Lastverbrauch und für AMD der Preis und ein freier Multi sprechen. Ich sehe da keinen Sieger. ;) Intel mag es zwar nicht nötig haben, aber warum macht man es sich selbst, den Händlern und den Kunden denn schwer durch zwei parallele Sockel, die sich laut den ersten Benches in der Leistung kaum unterscheiden? Meiner Meinung nach könnte man im unteren und mittleren Preissegment noch mehr Marktanteile gewinnen, statt sich lediglich mit den neuen E6300 und E3200 in puncto Preis/Leistung in etwa an AMD zu orientieren, dies jedoch auf der "alten" S.775-Plattform!
-- Veröffentlicht durch spraadhans am 12:52 am 16. Aug. 2009
um sich in der Leistung vom Phenom II abheben zu können
| Dazu war die neue Plattform doch gar nicht nötig, die Yorkfields sind pro Takt schneller und (unter Last) auch effektiver, dafür eben auch z.T. deutlich teurer und vermutlich nicht so günstig herzustellen. Intel wird auf absehbare Zeit performancetechnisch die unangefochtene Nr. 1 sein und wird ebenso vorhersehbar diese Marktmacht im Rahmen der Möglichkeiten ausnutzen. Solange das legal geschieht und sie damit Erfolg haben, muss das doch keinen stören, es wird niemand gezwungen, Intel Hardware zu kaufen. Zumal es selbst im Spielebereich wichtigere Komponenten als die CPU gibt, hier kann man m.E. getrost zu einem Deneb greifen und das gesparte Geld in eine anständige Grafikkarte investieren, seiner Frau einen schönen neuen Putzlappen kaufen oder die Kohle im Puff versaufen (je nach Gusto...).
-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 10:11 am 16. Aug. 2009
Zitat von BDKMPSS um 3:17 am Aug. 16, 2009 Ich würde da nochmals widersprechen. Der So. 1366 war auf jeden Fall vorher da. Es gibt bis auf ein, vielleicht 2 ausnahmen keinerlei freie "Pins". Der So 1366 wurde nun mal mit der Möglichkeit von 3 Speichercontrollern designed, also gibt es 3x die Verbindungen von denen zu den Rambänken. Genau so belegt das QP-Interface einen bestimmten Pinout, der nicht einfach umgedeutet werden kann. Du kannst nicht einfach die Pins mal für Speichercontroller verwenden, mal für was anderes, das macht AMD auch nicht, denn es ist unmöglich. Die ~200 Pins sind nicht umsonst verfügbar.
| Dann hast Du entweder nicht richtig gelesen oder es nicht verstanden, was ich geschrieben habe! Der Speichercontroller sitzt in der CPU. Auch eine S.1366-CPU kann DC, das Mainboard sowieso. Man braucht also am Pinout gar nichts ändern, sondern einfach den Speichercontroller z.B. der i5/i3 auf DC kastrieren, genauso wie z.B. manche S.775-CPUs VT beherrschen und andere nicht! Man könnte, wenn man weiter Kosten sparen will, auch andere Chipsätze für S.1366 entwickeln, die weniger Features haben als der X58. Schließlich gibt es ja auch für S.775 massenhaft Chipsätze mit unterschiedlichen Features. Warum also nicht für S.1366? Einen komplett neuen Sockel zu bringen war absolut unnötig, falls Intel nicht gemerkt haben sollte, dass man gravierende Layout-Fehler beim S.1366 gemacht hat, die in Zukunft bei stärkeren CPUs zu Problemen führen könnten! Das wäre für mich die einzig logische Erklärung für einen neuen Sockel... ;) Die Argumentation mit den Workstations/Servern halte ich für Käse, denn nicht ohne Grund gibt es dafür auch die Xeon-Boards mit i5500/i5520-Chipsätzen! Man hat also sehr wohl den S.1366 für "normale Endkunden" angedacht! In meinen Augen wollte Intel lediglich seine neue Technologie so schnell wie möglich auf den Markt bringen, um sich in der Leistung vom Phenom II abheben zu können, statt die Plattform zuerst auf eine bessere Kompatibilität und Spannweite von Low-Cost bis High-End zu entwickeln. Ich glaube daher inzwischen auch, dass der S.1366 ein genauso "unbedeutendes" Plätzchen in der Sockel-Geschichte einnehmen wird wie einst der S.423 und nur ein kurzes Intermezzo für solvente Kunden darstellt, aber schnell wieder von der Bildfläche verschwindet. AMD hat hier bessere Arbeit geleistet und sowohl die Abwärtskompatibilität garantiert als auch Luft nach oben zu lassen! (Geändert von kammerjaeger um 10:12 am Aug. 16, 2009)
-- Veröffentlicht durch BDKMPSS am 3:17 am 16. Aug. 2009
Ich würde da nochmals widersprechen. Der So. 1366 war auf jeden Fall vorher da. Es gibt bis auf ein, vielleicht 2 ausnahmen keinerlei freie "Pins". Der So 1366 wurde nun mal mit der Möglichkeit von 3 Speichercontrollern designed, also gibt es 3x die Verbindungen von denen zu den Rambänken. Genau so belegt das QP-Interface einen bestimmten Pinout, der nicht einfach umgedeutet werden kann. Du kannst nicht einfach die Pins mal für Speichercontroller verwenden, mal für was anderes, das macht AMD auch nicht, denn es ist unmöglich. Die ~200 Pins sind nicht umsonst verfügbar. Intel hätte sich den Sockel 1366 komplett sparen können und nur So. 1156 machen können aber der So. 1366 ist in der aktuellen Form für ein Consumer-Board einfach zu teuer. Es gibt nicht eine 1366 Platine, die aus nur 4 Layern aufgebaut ist. 6 Layer Boards sind einfach zu teuer. Dann der nutzlose "Chipsatz" bei dem die Northbridge nichts weiter als ein PCIe Hub ist. usw usf... steht ja alles oben Ich stimme dir ja zu, das einer der Sockel eine überteuerte kurzweilige Lösung sein wird, aber das ist sicher der So. 1366. Und das mit den jeweils doppelt so viele Boards bauen ist quatsch. Vorher gab es auch extratolle Boards mit Intels "Extreme" Chipsätzen. Diese fallen nun für den So 1156 weg und bilden die Riege der So 1366 Boards. Damit gibt es nicht automatisch doppelt so viele Boards, sondern relativ gesehen so viele wie vorher auch, nur das die Boards mit Intels Extreme-chipsätzen eben einen anderen Sockel haben. Sicher gibt es auch Premium Boards für So 1156, aber es gab auch vorher Premium Boards um Intels normale Chipsätze. Das Argument zieht nicht. Mit den Preisen würde ich ganz vorsichtig sein. Intel Boards waren schon immer teuer als vergleichbare von AMD und noch sind sie neu und meistens noch nicht mal auf dem Markt. In ein paar Monaten können wir noch mal darüber reden. Der Vergleich ala "Aber AMD kann das auch!!!" hinkt gewaltig, da der So 1366 von Intel einzig und allein "zum protzen" und für Workstations gebaut wurde. Du kannst diese aufwändige Plattform nicht einfach wieder abspecken. AMD kann es sich einfach nicht leisten eine extra Plattform zu fahren, aber auch sie haben früher genau das gleiche abgezogen. Leider habe ich den Namen nicht mehr in Kopf, aber ich erinnere an AMDs Dual-Sockel System, das mit 2 zum AthlonFX umbenannten Opterons lief. Intels 1366 Plattform ist im Grunde nichts anderes. Es ist eigentlich gar keine wirkliche 2. Plattform, sondern nur ein Nieschenprodukt. Das AMD es mit der Kompatibilität auch einfacher hatte habe ich oben bereits ausgeführt und ebenfalls, das Intel das nicht umsonst ihnen gleich tut und damit vermutlich ebenfalls auf lange Sicht auf Basis des 1156 Kompatibel bleibt. Auch für Intel entstehen kosten, wenn sie den Sockel wechseln. Du kannst Intel vorwerfen den So 1366 überhaupt für normale Endkunden geöffnet zu haben, aber nicht, das der So 1156 inkompatibel ist, dazu ist das Konzept einfach zu verschieden. Außerdem ist es verdammt noch mal Intels Workstation Plattform! Vorher gab es dafür den So 771 und dieser war wirklich ohne jeden technischen Grund vom 775 abgegrenzt. Dieser wurde auch vor dem 775 eingeführt und ist ebenfalls inkompatibel. Hat sich da jemand aufgeregt? NEIN! Nur weil sich Intel überlegt hat seine Workstation Technologien auch an Endkunden zu verscheuern geht es gleich los. Hilfe nun 2 Sockel was sollen wir tun. Vergesse einfach den So 1366 und wenn du es dir leisten kannst und ein UBERsystem bauen willst, was nach 12 Monaten vom Aldi-PC überholt wird, dann kannst du wieder über ein So. 1366 System nachdenken. Er spielt einfach keine wirkliche Rolle.
-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 0:42 am 16. Aug. 2009
Zitat von BDKMPSS um 20:15 am Aug. 15, 2009 Erst mal "kurz" die Frage von Oben:
1. Warum baut Intel einen neuen Sockel, statt beim 1366 zu bleiben?
| Die 1156 CPUs haben bieten eine höhere Integration von Chipsatzkomponenten (vorallem PCIe), dafür fehlt ihnen einer der 3 Speichercontroller. Der So. 1366 ist für den normalen Durchschnitskunden zu teuer. Der 3. Speicherkannal würde meistens ungenutzt bleiben und durch die PCIe Integration beim So. 1156 kann man sich eine Northbridge komplett klemmen und billigere Boards mit weniger Layern fertigen. Auch QP ist für einen Consumer reichlich unwichtig, da es seine Stärken nur bei der Multi-Sockel Koppelung ausspielen kann. Der hohe Stromverbrauch der So 1366 Systeme ist auch etwas durch den komplexen Aufbau bedingt. Ob man es nun so hinstellt, das Intel die Margen ausweitet oder an den Kunden weitergibt sei mal dahin gestellt, aber die 1156 Plattform ist deutlich günstiger. Da sie die So. 775 Plattform ersetzen soll, kann sie nicht deutlich teuer sein als diese war. Daher ist der So. 1366 auch nicht der Nachfolger des So. 775.
| Sorry, aber dass sowas auch anders geht, hat AMD doch mit den AM3-CPUs gezeigt! Da hat man die freie Wahl, ob man ihn auf einer AM2+-Plattform mit preiswerterem Speicher und günstigeren Boards nutzen will (evtl. sogar nur als Upgrade-CPU für die bestehende Plattform) oder aber bereit ist, mehr Geld für die DDR3-Variante zu bezahlen! Der integrierte Speicher-Controller ist für beide Plattformen ausgelegt, die restlichen Features hängen vom Board/Chipsatz ab und bestimmen somit den Preis der Plattform! Auch bei AMD unterscheiden sich die Boards/Chipsätze in den Features, aber die Kompatibilität ist trotzdem gegeben! Wenn Intel es gewollt hätte, dann wäre das auch beim S.1156 möglich gewesen. Schließlich läuft auf S.1366 auch DualChannel, TripleChannel ist keine Pflicht! Man hätte also auch zum S.1366 pinkompatible Lösungen mit DC-Controller und abgespeckten Boards bauen können, wenn der Markt sowas will! In meinen Augen ist daher einer der beiden Sockel nur eine kurze und unnötig teure Übergangslösung, so wie es einst der S.423 war. AMDs S.754 war zwar ähnlich kurzlebig, aber dafür primär für den preiswerten Markt gebaut. Und den S.1156 sehe ich aktuell nicht als preiswert an, selbst die zum Launch erhältlichen P55-Boards starten jenseits der 100,-! Die Dualität der Sockel bringt einen weiteren Kostenfaktor mit sich: Jeder Mainboard-Hersteller muss fast doppelt so viele Boards bauen und testen, denn auch für den S.1156 wird es Leute geben, die dort teure, hochwertige Boards haben wollen. Nicht ohne Grund gibt es schon Platinen über 200,- für den S.1156! Das bedeutet auch doppelte Arbeit bei Layout-Gestaltung, Testverfahren, Marketing, Lagerhaltung etc. Alles Kosten, die auf dem Rücken des Kunden ausgetragen werden und den Vorteil der scheinbar preiswerter zu bauenden Plattform wieder zunichte machen... ;)
-- Veröffentlicht durch Hitman am 20:51 am 15. Aug. 2009
"Bei den So 775 CPUs wurde der FSB so extrem verändert (und mit den C2Ds auch die Spannungsversorgung), das die alten Chipsätze einfach oft nicht ohne Boardredesign fähig waren überhaupt den Takt mit zu machen. Immerhin erstreckte sich die Bandbreite von 133(533)bis 400(1600)MHz, während bei AMD die CPU einfach wieder auf langsam schalten kann, wenn der Chipsatz nicht schneller kann. " Das ist einfach nur falsch. Es wurden dem Kunden einfach keine ausreichenden Möglichkeiten gegeben. Ich hatte jetzt schon das Intel Board mit 925X Chipsatz. Der konnte dann keine Dual-Cores unterstützen. Dann kamen die 955er Boards, welches 2 PCIe Anschlüsse hatten, aber kein SLI unterstützten. Und das einzig und allein deshalb, weil NV das nicht wollte und die Boardhersteller sich um ein marginales Kleingeld geprellt haben. (PS: Warum ich den überhaupt erwähnt habe, er unterstützte die Conroes nicht mehr) Dann der 975er Chipsatz. Die oberen konnten ALLE bis auf die 300€ schweren Extremen, keinen Conroe aufnehmen. Und viel geändert wurde da nicht, immerhin konnte man ja mit dem 945 und 965er Chipsatz den Conroe nachher mit nem Bios-Update aufnehmen. Nein das wäre zu einfach. Ein Hersteller verkauft lieber 60 verschiedene Boards, als seine alten wenigstens noch das letzte bisschen raushauen zu lassen. Und Intel die dann immer daneben standen und mitm Kopf genickt haben, "jaja, mit den alten geht das net." Und dann der FSB Schmuh. In Zeiten in denen Boards verkauft werden, die ansich schon vorgegeben haben, dass sie einstellbar bis 600Mhz FSB gehen, da soll "offiziell" kein 333Mhz CPU drauf laufen? Klar. Liegt sicher an der enormen Spannungs und Stromabhängigkeit. Vor allem da auf so nem Board ein Pentium D lief, der mitunter soviel Strom frisst wie heutzutage der gesamte Rechner, aber der Conroe "geht nicht." Die Modder und Bastler auf XTremesystems haben soweit ich weiss nur ein verdammtes Bios rausgebracht, es wurde von Intel (nicht vom Hersteller des Boards) entfernt und es wurde mit einer Klage gedroht! Wie Kundenfeindlich ist das? Vor allem diese Über Boards, die ansich schon 200-300 gekostet haben, die dann extra 6 Phasen haben, oder 8 und dann sagt man den Kunden: Ne also das machen die Boards nicht mit.... Wie wir uns auch aufregen, ich für meinen Teil werde nur immer nach der MOMENTANEN Marktsituation gehen. Wer mir heute noch sagt, und das sind verdammt viele: Ich will den später aufrüsten, ich will den 3 Jahre benutzen, dem kann ich nur sagen: Das gibbet nimmer. In 2 Jahren ist wieder ein neuer SATA Std. draußen, oder eine Neuerung bei Speichern, die diesen extra anbindet und da ist dann ein neuer Chip auf den Rams, mit dem dieser nicht mehr auf den alten Boards funktioniert, oder USB3.0 kommt raus, oder der FSB wurde von 333Mhz auf 400Mhz angehoben, die Boards sind bis 333FSB "zertifiziert" und daher gibt es von Intel wieder an die Hersteller: Baut neue Boards! Ich will ja nicht sagen, dass AMD anders gehandelt hat evtl. , aber bei Intel kristallisiert es sich meiner Meinung nach schon sehr derbe raus, was die von Endkunden halten und ob die Aufrüsten zulassen oder nicht. Noch ein paar Jährchen dann kriegt der Prozessor nen mini-Chip dann darfst du den nur in einen PC bauen und wenn du den ausbaust isser platt. (Geändert von Hitman um 20:52 am Aug. 15, 2009)
-- Veröffentlicht durch BDKMPSS am 20:15 am 15. Aug. 2009
Edit: Da es zu lang wurde mal die Kurzfassung: Der 1156 ist der wirkliche Nachfolger des So 775 und wird diesen früher oder später komplett ersetzen. Der So 1366 ist eine davon völlig unabhängige Plattform, da sie für einen nahezu völlig anderen Markt gedacht ist, als der So.775 jemals bedient hat. 1366 ist eher die Übergangslösung. Das ganze Topic ist meiner Meinung nach von der falschen Seite aufgezäumt. Das wird von den Medien und ganzen "Tech"-"Experten" momentan aber auch so gemacht. Vielleicht liege ich also auch falsch.... --------------- Ich würde mal die Fahne für Intel ein wenig schwenken wollen. Ihr macht es euch manchmal ein wenig zu einfach. Sicher ist Intel in der Beziehung nicht gerade super Kundenfreundlich, aber es gibt durchaus auch gute technische Gründe für alles was sie machen. Es gibt sehr wenige Beispiele bei denen Intel wirklich aus rein marketing-politischen Gründen den Kunden "anzschwärzt". VT-x ist sicher so ein Fall, also ich will nicht behaupten, dass es nicht vorkommt. Grundsätzlich sind dabei 2 Kunden-Bereiche zu unterscheiden. Standard-Kunden ("consumer") und Workstation/Enthusiast. (wie bereits erwähnt) Erst mal "kurz" die Frage von Oben:
1. Warum baut Intel einen neuen Sockel, statt beim 1366 zu bleiben?
| Die 1156 CPUs haben bieten eine höhere Integration von Chipsatzkomponenten (vorallem PCIe), dafür fehlt ihnen einer der 3 Speichercontroller. Der So. 1366 ist für den normalen Durchschnitskunden zu teuer. Der 3. Speicherkannal würde meistens ungenutzt bleiben und durch die PCIe Integration beim So. 1156 kann man sich eine Northbridge komplett klemmen und billigere Boards mit weniger Layern fertigen. Auch QP ist für einen Consumer reichlich unwichtig, da es seine Stärken nur bei der Multi-Sockel Koppelung ausspielen kann. Der hohe Stromverbrauch der So 1366 Systeme ist auch etwas durch den komplexen Aufbau bedingt. Ob man es nun so hinstellt, das Intel die Margen ausweitet oder an den Kunden weitergibt sei mal dahin gestellt, aber die 1156 Plattform ist deutlich günstiger. Da sie die So. 775 Plattform ersetzen soll, kann sie nicht deutlich teuer sein als diese war. Daher ist der So. 1366 auch nicht der Nachfolger des So. 775.
2. Welcher der beiden Sockel wir länger "leben"?
| Ich denke 1366 ist eher mit der Skull-Trail und Intels alter Dual-Sockel Workstation Plattform als mit einer einfachen Consumer-Platform wir dem So.775 zu vergleichen. Die angeblich ach so schlimme Aufsplittung gab es bei Intel schon immer, nur das nun die Workstations weg von Dual-Sockel hin zu Multicore-Single-Sockel Systemen kommen. 1366 ist demnach "cutting edge" und wird ebenso wie Skull-Trail oder die Dual-Socket Boards vermutlich schneller aktualisiert, auch da durch die höheren Margen in dem Bereich die OEMs redesigns schneller realisieren und die Kundschaft deutlich zahlungswilliger bei einer Umstellung ist. Der So. 1366 ist die Übergangslösung, nicht der 1156.
3. Warum gibt es keine Abwärtskompatibilität wie bei AMD (wo z.B. AM3-CPUs auch auf AM2+ laufen), obwohl sogar mit DDR3 der gleiche Speicher genutzt wird?
| PCIe statt QP, kein 3. Speichercontroller, später noch Grafikkern, das kann nicht auf den gleichen Pinout passen. Die beiden Sockel existieren nebenher (aus gutem Grund, siehe 1), daher ist eine "Abwärts"-Kompatiblität völlig falsch gedacht.
4. Wird der S.1156 eher den Low-Budget-Markt bedienen, um S.775 komplett zu verdrängen, oder was sagen die Roadmaps im Vergleich zum S.1366? Werden vielleicht nächstes Jahr sogar die stärkeren CPUs für den neuen Sockel gebaut und S.1366 tot sein?
| Das ist eigentlich die gleiche Frage wie 2. aber ich denke es wird einfach immer missverstanden, das der So. 1156 "low Budget" ist. Das stimmt einfach nicht. Es ist kein Enthusiast/Workstation Sockel, aber deshalb nicht gleich "low Budget". Als Skull-Trail raus kam wurde So775 deshalb auch nicht gleich crap für den Celeron. Ich vermute der So. 1366 wird irgendwann durch etwas dann wieder neues ersetzt, aber nicht auf den 1156 "runtermigriert". Einiges davon wurde auch schon erwähnt, aber ich denke nicht, das der Weg von Intel so gewählt wurde um die EEs besser abzugrenzen und den Overclockern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Der So 1366 ist eher ein Fingerzeig auf das technisch Machbare. Nur weil der So 1366 deutlich näher zum "normalen" 1156 ist/sein wird als Skull-Trail zum So 775 war, sollte man das ganze nicht als ach so schlimme und neuartige "Markt-Teilung" hinstellen. Als letztes noch zur Kompatibilität: Intel hat auf dem So. 775 als Plattform sehr viele Innovationen gezeigt und deutlich mehr als AMD in letzter Zeit auf So. 939-AM3. Der FSB wurde so extrem verändert (und mit den C2Ds auch die Spannungsversorgung), das die alten Chipsätze einfach oft nicht ohne Boardredesign fähig waren überhaupt den Takt mit zu machen. Immerhin erstreckte sich die Bandbreite von 133(533)bis 400(1600)MHz, während bei AMD die CPU einfach wieder auf langsam schalten kann, wenn der Chipsatz nicht schneller kann. Bei den jetzigen AMD CPUs hat sich an der einzigen wichtigen Verbindung (und das ist der HT-Link zum Chipsatz) von 939 bis zum AM3 sehr wenig getan, was man allein daran sieht, das es immer noch neue Boards mit uralten Chipsätzen gibt. Das liegt einzig und allein daran, dass die AMD-CPUs den Speichercontroller und ein wenig Spannungsregelung selbst mit bringen und das Board mehr oder weniger nur die Verbindung zu den Slots fürs Ram und einen HT-Link Endpoint bietet. DDR2 und DDR3 sind sich so nahe, das man Controller bauen kann die auf dem gleichen Pinout beides können, wie AMD einen integriert hat. Das Bios muss die CPU nicht wirklich erkennen, sondern einfach nur den HT-Link richtig decoden und die richtige Spannung anlegen und fertig. Die Kompatibilität zwischen Intel und AMD zu vergleichen ist momentan ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Bei Intel wird es jetzt vermutlich ähnlich wie bei AMD werden. Bei Intel gab es technische Beweggründe und die CPUs wurden nicht einfach absichtlich inkompatibel gemacht, um neue Boards zu verkaufen, wie es gern hingestellt wird. Das ist zumindest meine Meinung dazu. Es ist nicht alles immer nur $$$, auch wenn das bei Intel immer mit rein spielt und AMD sich das einfach nicht leisten kann, da ihre Produkte einfach nicht (mehr) führend sind. 99,9% der Nutzer rüsten sowieso nicht auf, daher ist für sie all das unwichtiges Geschwätz und Intels Position vielleicht zu verstehen. (Geändert von BDKMPSS um 20:44 am Aug. 15, 2009) (Geändert von BDKMPSS um 20:51 am Aug. 15, 2009)
-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 17:11 am 15. Aug. 2009
Da schließe ich mich Hitman zu 100% an. :thumb: Mich nervt es schon lange, dass gerade bei Intel selbst innerhalb eines Sockels die Kompatibilität eine Katastrophe ist! Neuere CPUs laufen auf gar nicht so alten Chipsätzen oft auch mit Bios-Update nicht. Andererseits laufen auf aktuellen Chipsätzen ältere CPUs nicht (z.B. Pentium 4, Pentium D, Celeron D auf P45, selbst auf dem älteren G31 fallen i.d.R. alle FSB533-CPUs raus!). Bei AMD ist es meist so, dass eine neuere CPU selbst ohne Bios-Update läuft, auch wenn sie dann als "unknown CPU" erkannt wird. Aber so bekommt man sie ohne "Flash-CPU" zum Laufen. Bei Intel ist da nicht dran zu denken. Entweder das Bios kennt die CPU oder das Bild bleibt schwarz...
-- Veröffentlicht durch Hitman am 15:56 am 15. Aug. 2009
Also momentan halte ich mich da zurück. Mir war es von Anfang an suspekt, dass Intel auf einmal wieder 2 Sockel rausbringt. AMD hat das mit dem damaligen Sockel 939 und 754 gemacht, Intel jetzt mit dem 1156 und 1366. Ist natürlich klar, dass Intel an der Strippe sitzt momentan und da die Fäden zieht. Der Endkunde ist nur wieder der Blöde, wenn Intel mit einer der beiden Sockel in 1-2 Jahren aufhört guckt er in die Röhre. Aber auch so haben die Sockel bei Intel bisher kaum einen Vorteil beim Endkunden gehabt. Hatte man Sockel 775 hieß das noch lange nicht, dass man einen neuen Prozessor benutzen konnte. Neue Chipsätze für die Conroe, Quads, dann die neuen Quads. Immer wieder brauchte man für ein und denselben Sockel ein anderes Board. Daher ist für mich das Thema: Aufrüsten einfach nur für die Tonne. Es gibt kein Aufrüsten mehr. Am cleversten ist es, sich die Laufwerke, Netzteil, Soundkarte zu kaufen, die man später auch weiter verwenden will. Aber CPU,Ram und Mainboard kann man wohl nur noch im Pack kaufen und dann in 2-3 Jahren komplett austauschen. Daher werde ich noch was warten bis mir irgendwas zu langsam mit meinem Quad (siehe links) ist, und erst dann irgendwas kaufen. Ich glaube das Nächste was ich mir kaufe ist eine 3TB Festplatte und eine SSD mit mindestens 64GB, weil die kann ich dann im PC UND Notebook benutzen, bei mir ist meist eh immer nur eins von beiden an. Mal sehen was AMD noch alles ausm Hut zaubern kann. Ich hoffe immer noch auf eine Mobile Sektion oder eine endlich gute Umsetzung von abschaltbaren 3D Karten, die mit der Resthardware so gut zusammen auskommen, dass er selber erkennt, wann er mal runterdrehen soll und einfach die Grafikkarte gänzlich abschaltet. Mit ner Art Adapter aufm Mainboard stell ich mir das vor, mit dem die Grafikkarte mit dem Mainboard verbunden wird, dass man seinen Monitor an die Grafikkarte anschließt und wenn nur 2D benötigt wird springt die Onboard-Lösung an und ansonsten die Grafikkarte. Ja ich weiss das gibts schon so in etwa, aber in meinen Augen noch nicht soweit, dass es sich lohnt. Man muss Rechner rausbringen die bis zu 30W ziehen und dennoch genug leisten können ohne in teure Regionen zu kommen.
-- Veröffentlicht durch VoooDooo am 13:54 am 15. Aug. 2009
ich denke S1156 geht bis Highend. Der Enthusiast bleibt (erstmal) bei S1366 (SLI (mit 2x 16 PCIe-Lanes) und Triplechannel). Gulftown (Hexacore) wird ja auch erst nur für S1366 rauskommen. Bei S1156 ist es den Mainboardherstellern aber freigestellt das sie selber weiter PCIe-Lanes für "richtiges" SLI zur Verfügung stellen. Und die unterschiedlichen Sockel führen sie imho ein um die "Geschäftsbereiche" besser zu trennen. Die Extreme-Prozessoren hat man früher auch einfach durch übertakten hinbekommen, jetzt geht das nicht mehr. (Geändert von VoooDooo um 13:56 am Aug. 15, 2009)
-- Veröffentlicht durch spraadhans am 11:32 am 15. Aug. 2009
Jeder "darf" Pleite gehen:noidea:. Was das für den Markt und den Fortschrit bedeuten würde, hat man seinerzeit gesehen, als Intel durch den Wettbewerb mit AMD gezwungen wurde, die Core-Architektur zu entwickeln. Ohne AMD würden wir wahrscheinlich heute noch unsere Wohnungen nur mit Pressköpfen heizen. edit: Wenn man sich die Zahlen der vergangenen Jahre anschaut, ist die Sorge um AMD übrigens nicht ganz unberechtigt... (Geändert von spraadhans um 11:32 am Aug. 15, 2009)
-- Veröffentlicht durch AssassinWarlord am 10:52 am 15. Aug. 2009
mal so gefragt, kann AMD überhaupt konkurs gehen? weil dan gibts es keinen wettbewerb mehr für Intel, da die dan ein Monopol währen, dürfen die das dann überhaupt?
-- Veröffentlicht durch spraadhans am 9:09 am 15. Aug. 2009
1.) $$€€ 2.) Glaskugelfrage, schwer zu beantworten, vermutlich wird der S775 noch eine ganze Zeit aktuell sein. 3.) Weil Intel es sich leisten kann, das ist alles einkalkuliert. AMD hat gut aufgeholt aber technologisch liegt Intel immer noch (z.T. weit) vorne. Das wird natürlich gehörig ausgenutzt. 4.) Wenn ich mir die geplanten CPUs anschaue, dann würde ich das Ganze nicht als low budget bezeichnen, da kommen auch sehr bald 8-Thread-fähige Prozessoren, die wohl lediglich auf QPI verzichten müssen, was die bishrigen Top-Prozessoren der C2Q Serie auch nicht daran hindert, proTakt erheblich schneller und effizienter als die aktuellen Denebs zu sein. Im Sinne eines gesunden Wettbewerbs muss AMD nun technologisch wieder einen Schritt nach vorne machen, die Taktschraube ist mit Einführung eines 140w Phenom II 965 ohnehin ausgedreht. Wenn es wirklich gelingt, die neuen 3-4 Kerner ohne L3 Cache mit 65 bzw. 45w TDP erfolgreich einzuführen und die Ausbeute ausreichend hoch für gute Gewinne ist, dann hat AMD wiederum ein gutes Standbein im mittleren Sektor, um bald wieder im Performancebereich anzugreifen. (Geändert von spraadhans um 9:09 am Aug. 15, 2009)
-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 0:07 am 15. Aug. 2009
Inzwischen sind ja die ersten Boards für den neuen S.1156 lieferbar (zumindest mein Großhändler hat sie lagernd!). CPUs sollen Anfang September kommen, im Ausland sind sie teilweise schon verfügbar. Aber da tun sich ein paar Fragen auf: 1. Warum baut Intel einen neuen Sockel, statt beim 1366 zu bleiben? 2. Welcher der beiden Sockel wir länger "leben"? 3. Warum gibt es keine Abwärtskompatibilität wie bei AMD (wo z.B. AM3-CPUs auch auf AM2+ laufen), obwohl sogar mit DDR3 der gleiche Speicher genutzt wird? 4. Wird der S.1156 eher den Low-Budget-Markt bedienen, um S.775 komplett zu verdrängen, oder was sagen die Roadmaps im Vergleich zum S.1366? Werden vielleicht nächstes Jahr sogar die stärkeren CPUs für den neuen Sockel gebaut und S.1366 tot sein? Wer dazu näheres Wissen hat oder nur seine Meinung kundtun will, der sollte nicht zögern! :thumb:
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