Raspberry Pi

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-- Veröffentlicht durch ocinside am 15:33 am 20. Juni 2013

#Moderation Mode



Hierhin verschoben


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 11:05 am 18. Juni 2013

Hallo,
wie gesagt abgespielt wird von einem UPnP NAS über einen 100 MBit/Router
mit einer NTFS Formatierung.

Die Formatierung kann ich leider auch nicht ändern.
Was mich jedoch wundert ist, dass es mit der höchsten Übertaktungsstufe funktioniert, was ja das Abspielmedium als Flaschenhals zum Teil ausschließen würde. Vielleicht ist eine Kombination aus beidem, schwache CPU und lahmer NAS.

Gestern hab ich meine eigene Breakout Lösung zusammengebaut. Die Stecker am Flachbandkabel zu montieren war einfacher als ich dachte.

Gruß,

Mike


-- Veröffentlicht durch Lan am 18:50 am 17. Juni 2013

Hm, merkwürdig. Von welchem Medium hast du das denn jetzt abgespielt? Doch kein lokal angeschlossenes Gerät, das mit NTFS formatiert wurde? Das geht ziemlich auf die CPU.
Ich habe bei mir bisher nicht auf die Termperatur geachtet. Übertaktet ist das Teil nur moderat über den Installaltionsassistenten von Raspbmc.  Und bei mir ruckelt echt gar nichts. :noidea:


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 13:51 am 16. Juni 2013

Hallo,
ich hab gestern Abend nochmal etwas rumprobiert, und die einzige Möglichkeit den Film flüssig zu laufen zu bekommen, ist die Overclock Einstellung Super in den Settings.

Die CPU kratzt dann während des Abspielens an der 70 °C Marke.
Danach habe ich versucht ob es ohne Overclock reicht den Readbuffer hochzusetzen.
Leider brachte das alleine keine Verbesserung.

Auf Dauer möchte ich dem kleinen Pi das Overclocking ersparen.

Morgen kommen erstmal die Teile für die selbstgemacht Breakout Box.

Gruß,

Mike


-- Veröffentlicht durch Lan am 21:58 am 14. Juni 2013

Liegen auf einem SMB Share auf einem Debian Server.


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 21:52 am 14. Juni 2013

Von wo spielst du das File ab?

Gruß,

Mike


-- Veröffentlicht durch Lan am 21:29 am 14. Juni 2013

Ich habs ausprobiert. 35 GB MKV mit 1080p und DTS läuft bei mir ohne Probleme. :thumb:


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 12:51 am 14. Juni 2013

Ja würde mich mal interessieren. Dann könnte es immernoch an meinem UPnP NAS liegen. Die sollen im Leistungsbereich eh nicht so der Bringer sein. Aber das dies über flüssig- und nicht flüssig laufen entscheiden soll kann ich mir fast nicht vorstellen. Also lausche ich gespannt deinem Ergebnis.

Zu dem Code kann ich nur sagen:

WTF?

Da weiß man seine kleine Fernbedienung richtig zu schätzen die mit einem simplen Knopfdruck eine Steckdose einschaltet. :)
Ich glaub da sollte ich mir mal in Ruhe Zeit für nehmen...^^

Heute hab ich nochmal ein wenig Einstellung am System vorgenommen.
Habe auch nach Anleitung meinen Huawei 3G Stick im Terminal zum laufen bekommen. Leider konnte ich nicht erfolgreich mein Heimnetz Pingen, was wohl an der komischen IP lag die das Programm bezogen hat.
Hier muss ich nochmal weiterprobieren. Aber die Verbindung stand auf jeden Fall. Der Rest ist "nur" Einstellungssache :lol:

Hab mir jetzt die Komponenten bestellt um mir eine eigene Breakout Lösung für die GPIO Pins zu bauen.
Was die Hersteller für ihre "Komplettlösungen" haben wollen ist ja offener Straßenraub. Und dann sind noch nichtmal vernünftige Anschlussterminals dabei sondern wieder nur Pins.

Bevor ich mich aber der 433MHz Sender Geschichte widme muss ich noch schnell HTML Programmierung lernen um die ganze GPIO Geschichte auch aus dem Web heraus anzusteuern :lol:

Gruß,

Mike


-- Veröffentlicht durch Lan am 8:13 am 14. Juni 2013

Ich kann heute Abend mal einen Film mit höherer Bitrate testen. Ich glaube ich habe irgendwo ein Samle vom kleinen Hobbit in 1080p HDR mit DTS Ton. Stärker kann man ja den Pi nicht belasten. ;)

Für die Funktmodule, die ich verwende gibt es auch fertige Bascom Bespiele:

Siehe z.B. hier


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 15:08 am 13. Juni 2013

Hallo,
über meinen UPnP-AV Server (Seagate Home) kommt es bei Full HD unkomprimiert (20-30 GB) zu Aussetzern beim Abspielen.
Obwohl alles mit 100 MBit angeschlossen ist.
HD Material mit 4-5 GB läuft jedoch einwandfrei.

Aber für den Anschaffungspreis kann ich damit leben. Blurays gucke ich mir eh über ein Stand Alone Gerät an.

Gut finde ich hingegen den Openvpn Server. Sollte man sich in einem offenen WLAN Netz unterwegs befinden ist das eine gute Möglichkeit seine Daten zumindest vor dem Besitzer des Netzwerkes zu schützen.

Den Atmega habe ich mal mit Bascom programmiert. C wollte ich einfach nicht lernen für die kleinen Dinge die ich mit dem Atmega 8/16 erledigt habe. Aber ich glaube um Funkmodule mit dem Raspberry und Seperat zu betreiben fehlt mir eine gehörige Portion Progammier Know How.

Gruß,

Mike


-- Veröffentlicht durch Lan am 14:45 am 13. Juni 2013

Ich realisiere so etwas gerade mit Attiny / Atmega Chips und 2,4 Ghz Funkmodulen. Die Kommunikation zwischen der Basis und dem RPi erfolgt über die serielle Schnittstelle. Die Lernkurve, um das umzusetzen, ist allerdings steil. Ich bin da seit einem halben Jahr dran und es ist noch nichts produktiv. :lol: Aber es macht auf jeden Fall Spaß. ;)

Für die Texteingabe kann man ja zusätzlich eine kleine Funktastatur anschließen. Der Pi hängt bei mir per Kabel am LAN. Mit 100 Mbit, mehr kann er ja leider nicht. Die Filme liegen auf einem Debian Fileserver. Läuft einwandfrei.


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 9:02 am 13. Juni 2013

Hallo Lan,

deine openHAB Lösung sieht gut aus.
Ich überlege schon die ganze Zeit eine kleine Alarmanlage zu bauen.
Dafür benötige ich jedoch die umgekehrte Kommunikation.
Am Pi würde dann ein Empfänger hängen der von 2 Sendern simple 1/0 Meldungen bekommt über die Auslösung diverser Melder.
Das stellt mich jedoch vor eine große Herausforderung. Der Empfänger ist erstmal kein Problem. Die Herausforderung kommt beim Sender zum Tragen.
Diesem irgendwie den Signalcode einzuspeisen nur mittels z.B. eines geschlossenen Bewegungsmelder Relaiskontaktes.
Könnte man das evtl. mittels eines Atmega machen? Aber wie so ein Programm aussehen würde...keine Ahnung.
Gibt ja diverse 433 MHz Sender und Empfänger die man dafür nehmen könnte.

Man könnte natürlich auch eine fertige Lösung nehmen. Zwei Funksteckdosen mit zwei Fernbedienungen (2Kanal) die dann zerlegen und die Fernbedienungsknopf Kontakte per Melderrelais schließen. Keine schöne und billige Lösung aber es würde gehen. Jedoch ist das nicht mein Anspruch.
Vielleicht weiß ja jemand Rat.

Das RaspBMC per CEC Anynet zu steuern ist schon wirklich komfortabel. Leider wird es bei der Texteingabe dann lästig.
Wie spielst du unkomprimiertes FullHD Material ab? NAS/USB?
Ist dein Rasp über WLAN oder Kabel angeschlossen? 100MBit oder 1 GBit Netzwerk?

Gruß,

Mike


-- Veröffentlicht durch Lan am 22:05 am 12. Juni 2013

Ich habe den Thread jetzt erst entdeckt. Ich finde den Pi extrem interessant. Man kann damit fast alles machen - es gibt wegen der vielen Schnittstellen kaum Grenzen. Ich habe z.B. openHAB darauf installiert und steuere damit diverse Geräte und Lampen.
(Dezenter Hinweis auf meinen Blog zu dem Thema wird erlaubt sein. ;))

XMC auf dem Pi habe ich mir auch angesehen und gerade einen zweiten Pi fürs Wohnzimmer bestellt. Die Unterstützung von CEC (Den Pi mit der TV Fernbedienung über das HDMI Kabel steuern) finde ich sehr nett. Alle Filme, die ich getestet habe liefen super. mpeg2 ist eher ein Thema, wenn man Live TV gucken will. Brauche ich nicht. :)

(Geändert von Lan um 22:06 am Juni 12, 2013)


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 17:47 am 8. Juni 2013

Hallo,
heute habe ich einen OpenVPN Server aufgesetzt auf dem kleinen Raspberry Pi.
Das war ein Krampf. Die Konfiguration dieser Software musste ich mir aus diversen Tutorials selber zusammenbasteln.
Das Problem war, das zwar der Lokale Netzwerkzugriff funktionierte, und auch über das OpenVPN App lief, sobald ich jedoch normale Webseiten öffnen, oder Mails abrufen wollte, dies über die normale 3G/Edge Verbindung an dem App vorbeilief.
Ein kleiner Eintrag in der Client Config brachte dann den Erfolg das sämtlicher Datenverkehr auf dem iPhone durch die OpenVPN App läuft.
Jetzt alles einwandfrei.
Wer weiß wozu es mal gut sein kann.

Das nützliche an dem Raspberry ist, das dieser quasi nur durch SD Karten wechseln komplett seine Funktion ändern kann.

Ich glaube als nächstes widme ich mich mal den GPIO Anschlüssen.
Bin gespannt was man damit noch so alles anstellen kann.
Würde ja gerne mal eine Alarmanlage bauen.
Aber die Software dafür musste man wohl selber in Python programmieren.
Letzendlich ist es ja nur eine Kontaktabfrage und ein Output um eine Sirene zu schalten. Eine Alarmierung per SMS oder Mail wird dann noch wieder eine ganze andere Baustelle. Und wenn man die Kontakte dann auch noch wireless aufnehmen will...oh man.

Wenn man nur noch im Terminal arbeitet weiß man den Windows Komfort richtig zu schätzen^^

Gruß,

Mike


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 19:11 am 6. Juni 2013

Klingt schonmal Interessant.
Ist natürlich was die Sicherheit angeht eine potentielle Schwachstelle für Diebe.
Aber da findet sich sicherlich auch noch eine Lösung.
Willst du denn die GPIO Ports Onboard benutzen, oder ein Gertboard nehmen?

Habe gerade mal etwas rumprobiert mit Raspbmc.
Full HD unkomprimierte BluRay Videos spielt er leider nicht vom NAS Laufwerk ab. Als nächstes probiere ich es mal von einer USB Festplatte abzuspielen.

Um Raspbmc komfortabel vom Sofa aus zu bedienen, habe ich auch dem iPhone die Universal XBMC Remote installiert. Einfach die Settings des XBMC Servers setzen, Name und Kennwort vergeben, und schon kann man Raspbmc auch per iPhone steuern. Läuft super.

Gruß,

Mike


-- Veröffentlicht durch naKruul am 15:28 am 6. Juni 2013

die wegfahrsperre ignoriere ich dezent. der transponder wird im auto befestigt. das heißt man kann das teil auch einfach übrbrücken. mit dem pi wird quasi nur ein relais geschaltet was den zündkontakt an der lenksäule brückt. letzten endes nur ein komplizierter start-taster^^habe mir über die software noch keine gedanken gemacht. bisher existiert die idee nur in meinem kopf.


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 15:21 am 6. Juni 2013

Hallo,
welche Software möchtest du dafür benutzen?

Problem wird wohl sein den Fingerabdruckscanner zur Zusammenarbeit zu gewegen. Aber sehr interessantes Vorhaben!

Eine Herausforderung wird es auch noch die richtigen Kontakte am Auto zu finden, bzw. die Schlüsselkodierung irgendwie ins System zu bekommen.

Bin gespannt wie du das umsetzt!

Gruß,
Mike


-- Veröffentlicht durch naKruul am 15:09 am 6. Juni 2013

mein aktuelles projekt ist aus einem Rpi eine Fahrer-Berechtigungsabfrage via Fingerprint zu machen und dadurch den Motor zu starten :)


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 8:06 am 6. Juni 2013

So,
gestern habe ich mal eine Grundkonfiguration mit Raspberry, Wlan Stick Netgear WG111 V3, einer 16 GB Trenscend SDHC Class 10 Karte, sowie aktivem USB Hub mit Maus und Tastatur hergestellt.

Als Netzteil habe ich nun ersatzweise eines genommen welches normalerweise ein Navigationssystem mit Spannung versorgt. Die Leistungsdaten von 5 V, 2000 mA sollten locker reichen. Leider war die Beschreibung bei Amazon nicht so eindeutig, so kommt mein bestelltes Netzteil aus England und läßt leider noch auf sich warten.

Zuerst probierte ich das All-in-One Image von Raspberry das auf den treffenden Namen NOOBS hört^^
Es ist wirklich sehr einfach damit die richtige Distri auf seiner SD Karte zu installieren.
Runterladen kann man es hier:
http://www.raspberrypi.org/downloads

Dieses "Image" entpackt man und kopiert es einfach auf eine SD Karte.
Beim Start bekommt man einige Distributionen zur Auswahl welche man dann per Klick installieren kann. Noobs bleibt immer auf der Karte, und kann beim Start per SHIFT Taste jederzeit gestartet werden.
Meine Wahl fiel auf Raspbmc, dessen ca. 1,5 GB dann auch schnell installiert waren.

Beim Neustart wird die SD Karte dann neu partitioniert und alle notwendigen Einstellungen wie z.B. Ländersettings vorgenommen.

Abschließend erscheint auch eine schöne Oberfläche welches das navigieren durch den Mediaplayer erleichtern soll. Bis auf den WLan Stick wurde alles sofort erkannt und eingerichtet. Leider läuft der Mauszeiger nicht so weich über den Desktop wie man es von Windows oder Mac OS gewohnt ist.
Vielleicht gibt es da ja noch einen Trick den ich bis jetzt noch nicht entdeckt habe.

Der Wlan Stick ließ sich jedoch mit den gebotenen Einstellungen nicht installieren. Erst eine Verbindung per LAN Kabel und der Download des Network Managers brachte dann den gewünschten Erfolg. Im Network Manager kann man nämlich den Router auswählen, das Kennwort eingeben und damit verbinden, was im Standard Raspbmc Menü zwar auch einstellbar ist, aber nicht funktioniert.

Die Verbindung die ich dann probierte war zum UPnP Server meines NAS.
Unter Dateien hinzufügen wählte ich die UPnP Verbindung, und sofort erschien das NAS als zulässige Verbindung.
Videos und Musik konnte ich anschließend ordnerweise in die Videoanzeige integrieren.
Da es sich um iPad konvertierte Videos handelte, lief das Abspielen wie zu erwarten butterweich ab.
Heute werde ich mal einen Versuch mit höherwertigem Material durchführen.

Abgesehen von der trägen Maus bin ich bis jetzt noch zufrieden mit meiner Investition.

Sollte Raspbmc ordentlich laufen, werde ich als nächstes mal einen OpenVPN Server ans laufen bringen. Wäre mal ganz interessant wenn man mit dem Handy oder Laptop unterwegs ist, wie sowas in der Praxis funktioniert.

Gruß,

Mike








-- Veröffentlicht durch Jean Luc am 11:11 am 5. Juni 2013

Also ich habe auch einen RPi.

Bevor ich meinen LG-TV hatte, verwendete ich den Pi auch als Medienplayer.

Mir war aber von vorn herein klar, dass das nicht das Haupteinsatzgebiet ist. Ich wollte damit herum basteln/probieren.

Wirklich brauchen tue ich ihn nicht, aber er ist halt irgendwie cool, und soweit ich mich erinnere wurde zumindest ein Teil des Kaufpreises für einen guten Zweck gespendet.

Für Basteleien nehme ich allerdings lieber einen Arduino, damit kenne ich mich besser aus.


-- Veröffentlicht durch rage82 am 7:13 am 5. Juni 2013


Zitat von daniel um 20:58 am Juni 4, 2013
@rage82: es geht nicht darum wie viel der Codec kostet, sondern, dass er nicht grundsätzlich enthalten ist- das ist wie wenn man einen neuen Audi kauft- alles muss man extra dazu nehmen und zahlen....
Warum ist das Ding nicht grundsätzlich vollständig?




wie jetzt mehrmals ausgeführt ist er es (bezogen auf die zielgruppe) und dann hat man 3€ für den mpeg2-codec noch dazu um ihm ein gänzlich anderes aufgabenfeld zu verpassen.

zu deinem audi beispiel: ich kenne keinen audi-kufer, der sich darüber wirklich beklagt hat ;)


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 6:23 am 5. Juni 2013

Hallo,
nochmal kurz zum Offtopic:

@daniel
wie KakYo schon geschrieben hat wurde der Raspberry Pi ursprünglich zu dem Zweck der Entwicklung  für Schulen entwickelt. Die Fähigkeit Videomaterial abzuspielen lag also nicht im Focus, sondern die I/O Schnitstellen und vor allem der Preis.
Wenn du es nervig findest sich zu belesen welche Speicherkarte mit dem Raspberry läuft, sieh es es einfach genauso wie bei einem großen PC.
Da informiert man sich auch über passenden Hauptspeicher, CPU Kühler, Gehäuse usw. und das auch gerne mehrere Tage und Wochen in Foren und Zeitschriften.

@KakYo
Bastler die den Raspberry als Media Player nutzen, als "Pseudo Hipster" zu bezeichnen finde ich etwas fehl am Platz. Natürlich zielen viele Projekte auch auf ein gewisses Prestige in der Szene ab. Jedoch gibt es viele User, die einfach nur gerne basteln und genau wie  beim Overclocking die Möglichkeiten ihrer Hardware testen wollen. Die würde man mit so einer Bezeichnung in eine Schublade legen in die sie nicht gehören.

Nun wieder zurück zum Thema.
Wenn jemand den Raspberry schon in Gebrauch hat, oder genau wie ich, überlegt was man aus dem kleinen Computer noch alles machen kann, würde ich mich freuen hier ein paar Beiträge zu lesen.

Würde auch probieren wollen, ob der PI auch als VPN Server taugt.
Hier gibt es ja auch einige Anleitungen im Netz. Oder als Aquarium Computer. Diverse Messfühler wurden ja schon erfolgreich implementiert.

Gruß,

Mike


(Geändert von Marauder25 um 6:25 am Juni 5, 2013)


-- Veröffentlicht durch KakYo am 23:27 am 4. Juni 2013

Die "Raspberry Pi Foundation" ist eigentlich ne Charity Organisation. Man wollte das Ding für Schulen nutzen um den Schülern günstig die Computerwelt nahe zu bringen. PI steht dabei für Python Interpreter.

Ziel war Basteln, Programmieren, Computer entdecken und nicht das er von Pseudo-Hipstern als Mediaplayer eingesetzt wird. Was erwartet man eigentlich für 30€? Volle HTPC Funktionalität?:)


-- Veröffentlicht durch daniel am 20:58 am 4. Juni 2013

@rage82: es geht nicht darum wie viel der Codec kostet, sondern, dass er nicht grundsätzlich enthalten ist- das ist wie wenn man einen neuen Audi kauft- alles muss man extra dazu nehmen und zahlen....
Warum ist das Ding nicht grundsätzlich vollständig?

@Marauder25: warum soll ich den R-Pi nicht als Mediaplayer nutzen? oder warum ist er dafür nicht vorgesehen?

Bei der YouTube Vorführung ist das Ding 2x abgestürzt... naja...

So ein kleiner sparsamer Computer hat schon einen gewissen Charme, aber ich seh halt keinen Nutzen in dem Ding und versteh den Kult rund herum halt nicht ganz. Aber da geht's mir mit den Apple Produkten genauso...
Er ist ja ganz nett, aber meiner Meinung nach nicht ausgereift.
Wenn das Ding eh schon nicht viel unter der Haube hat, sollte es doch wenigstens stabil laufen, aber wenn ich mal tagelang recherchieren muss, welche Speicherkarte läuft usw. dann ist das einfach nur nervig...


LG,
Daniel


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 10:33 am 4. Juni 2013

Hallo Daniel,
in dem Fall darfst du aber Äpfel nicht mit Birnen oder eben Raspberries vergleichen.
Der Raspberry kostet im Schnitt 38 € und wurde eigentlich nie zu dem Zweck Media Player zu sein konzipiert.
Bei dem MPEG2 Codec hast du Recht, jedoch gibt es viele andere geläufige kostenlose Codes die mit der geeigneten Distri durchaus abgespielt werden können.

Natürlich geht von der Geschwindigkeit immer mehr, jedoch zu welchem Preis?
Welchen Einsatzzweck hat denn dein Freund dem PI angedacht?

@rage
Ja mit dem HD Material bin ich mir auch noch nicht sicher.
Gelesen habe ich die unterbrechungsfreie Wiedergabe von HD Material hängt in erster Linie vom Abspielmedium ab. Von einer USB/SD Festplatte oder NFS sollte es ohne Probleme laufen. Das werde ich defintiv ausprobieren.

Gruß,

Mike


(Geändert von Marauder25 um 10:48 am Juni 4, 2013)


-- Veröffentlicht durch rage82 am 10:24 am 4. Juni 2013

der mpeg2 codec kostet jetzt nicht die welt, aber manchmal ruckeln hd-videos. das kommt selten vor, aber es ist schon ein wenig ärgerlich.

ich hatte auch mit dem gedanken gespielt, ein rasppi zu nehmen, aber mit der mittlerweile vorhandenen hardware baue ich mir dann doch einen htpc, der zwar mehr verbraucht aber auch wesentlich mehr funktionen abdecken soll als der rasppi in der lage wäre (von der leistung her).


-- Veröffentlicht durch daniel am 9:40 am 4. Juni 2013

Ich hab den Himbeerkuchen bei nem Freund getestet. Naja... Ich find den ziemlich schwach... Alles extra beschaffen, Mpeg2 kostet extra usw. Aktuelle LG Fernseher spielen mehr Dateiformate ab als der R-Pi. Ich weiß nicht so recht. Mich hat er jedenfalls nicht überzeugt.

LG, Daniel


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 8:31 am 4. Juni 2013

Hallo liebe Gemeinde,

als ich die Suchfunktion nutzte um einen Erfahrungsbericht o.ä. über den Raspberry Pi zu finden, musste ich erschreckt feststellen, das es gar keinen gibt.

Vor kurzem wurde meine Bastelfreude mal wieder geweckt als ich auf Youtube ein Video von einem selbst konfiguriertem Raspbmc sah.
Da mir die üblichen Mediaplayer entweder Funktionen vermissen lassen oder zu teuer in der Anschaffung sind, entschied ich mich für einen Raspberry Pi.

Leider musste ich feststellen das bei der Beschaffung ungeahnte Probleme auf mich zukommen würden.
Abgesehen davon, das aufgrund der schlechten Lieferbarkeit die Verkäufer bei Ebay Kleinanzeigen über Neupreis für ihre kleinen Platinen haben wollen, gibt es unterschiedliche Versionen des kleinen Wunderrechners.
Die Variante A besitzt nur 256 MB RAM und die Variante B immerhin schon 512 MB. Leider gibt es noch eine/n Punkt/Variante auf die/den man achten sollte beim Kauf.

Einige Modelle werden in China produziert, und einige im Vereinigten Königreich.
Gekennzeichnet wird dies durch einen Aufdruck auf der Platine "Made in China" oder "Made in the UK".
Leider häufen sich die Meldungen im Internet das bei den in China produzierten Platinen häufig Fehler/Mängel auftreten.
Leider stellen sich Händler oder andere Verkäufer gerne dumm, und können entweder aufgrund einer Versiegelung oder der großen Anzahl an Platinen nicht prüfen welchen Ursprungs die Platine ist.
Also sollte man hier Augenmerk auf die Produktionsstätte haben.
Gefunden habe ich bei Ebay einen fairen Händler der auch einen sehr guten Preis bietet.

Danach suchte ich im Keller nach einem geeigneten Netzteil um den kleinen "Supercomputer" in fahrt zu bringen. Leider mangelte es den Netzteilen entweder an der richtigen Form, Stromwert oder Anschluss.
Bei der Leistungsaufnahme scheiden sich leider die Geister im Internet.
Laut Hersteller kann das Modul mit einer 700mA 5V Stromquelle betrieben werden. Andere Quellen berichten davon sobald man diverse USB Devices anschließt oder die CPU übertakten möchte, man mindestens ein 1000mA besser ein 1500 mA Netzteil nehmen sollte.
Ich entschied mich für ein Steckernetzteil mit 1500mA um genug Luft nach oben zu haben.

Ein schönes Gehäuse wollte ich dem Raspberry auch noch spendieren.
Prämisse war in diesem Fall, das es gut belüftet sein sollte, und alle Anschlüsse erreichbar sein sollen. Die Wahl fiel auf ein Plexi Case mit allen benötigten Ausschnitten und Lichtleiter für die LED`s.

Bei der Wahl der Speicherkarte helfen diverse Webseiten im Internet die ständig durch experimentierfreudige User gepflegt werden.
Dabei muss man drauf achten, das die empfohlene Speicherkarte, ist sie den neuerer Bauart, schon nicht mehr funktionieren kann. Was aber die einhellige Meinung ist, das Class 10 Karten generell Probleme im Raspberry verursachen. Hierzu gibt es aber auch Listen die einige funktionierende Modell ausweisen.

Ja, damit wäre dann die Grundkonfiguration schon abgeschlossen.
Natürlich fehlen noch Maus, Tastatur wenn der Raspberry nicht mit mobilen Geräten bedient werden soll.
Bei Bedarf noch ein WLAN oder Bluetooth Modul und natürlich die Anschlusskabel um den PI mit dem Fernseher oder Stereoanlage zu verbinden.

Entgegen dem Ratschlag meiner Partnerin, O-Ton: Schmeiß die ganze Computertteile Wühlkiste in den Müll, habe ich noch ein WLAN Stick, einen BT Stick und diverse Kabel gefunden und spare mir diese Investition.

Stellt doch mal eure Einsatzzwecke und Konfigurationen vor.
Vielleicht kann man sich austauschen und neue Ideen sammeln.
Sobald das System zusammengebaut ist und läuft werde ich mal ein paar Bilder posten.

Gruß,

Mike





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