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Bliemsr
aus Bonn offline
OC God 24 Jahre dabei !
Intel Core i5 3300 MHz @ 4400 MHz 64°C mit 1.21 Volt
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Regel Nummer eins des Marketing und der BWL: Nur in ganz extremen Fällen das Firmenlogo ändern. Jegliche Änderung im Logo ändert nämlich den Wiedererkennungswert und das Konsum- oder Nutzungsverhalten bei der angestammten Kundschaft. Immer die Fragen stellen: - Habe ich was davon, wenn ich mein Logo ändere? - Will ich eine neue (jüngere, ältere, dümmere) Zielgruppe ansprechen? - Habe ich eine neue Unternehmens-Philosophie? Wenn die meisten Fragen mit "nein" beantwortet werden, darf / sollte das Logo nicht verändert werden. Das Logo ist ein sehr wichtiges Instrument des Marketings und der Absatzwirtschaft eines Unternehmens (eins von vielen Instrumenten), mit dem sehr vorsichtig umgegangen werden muss. Das Logo darf nur geändert werden, wie gesagt, wenn man eine neue Zielgruppe anvisiert, wenn sich die angebotenen Dienste ändern oder sich die Firmen-Pholosophie ändert. Optische Facelifts, um vielleicht dem derzeit gültigen Schönheitsideal zu entsprechen, sind erlaubt, müssen aber vorsichtig geplant werden. Z.B. bei Änderung der Schriftart oder der Farbgebung. Es gab schon einige große Firmen-GAU's, die auf unvorsichtig durchgeführte Logo-Änderungen zurückzuführen sind.
Intel i5 2500K @ 4400 (44x100 MHz) auf ASrock P67 Pro3
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Beiträge gesamt: 2726 | Durchschnitt: 0 Postings pro Tag Registrierung: Juni 2001 | Dabei seit: 9038 Tagen | Erstellt: 9:49 am 16. April 2004
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Bliemsr
aus Bonn offline
OC God 24 Jahre dabei !
Intel Core i5 3300 MHz @ 4400 MHz 64°C mit 1.21 Volt
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Die Deutsche Bahn ist natürlich ein horrendes Negativ-Beispiel. Aber ich muss sagen, dass echte Marketing-Agenturen, die mit der Änderung eines Logos betraut werden, wochenlang die gesamte Unternehmensstruktur einer Firma durchleuchten müssen, sie müssen erfahren, wie die derzeitige Kundenschicht demo- und psychographisch aussieht, wer jetzt neu angesprochen oder gewonnen werden soll, welche Produkte im Angebot sind, welche evtl. vom Markt genommen werden, etc.... Erst, wenn die komplette Firma durchleuchtet ist, wenn die derzeitige UND die zukünftige Fimrenphilosophie und die Ziele des Unternehmens, das derzeitige und das angestrebte Kundenverhalten detailliert bekannt sind, erst dann setzen sich die Designer an die Bretter. Das Zeichnen an sich ist der kleinste Schritt. Es ist die Vorarbeit, die super aufwendig und vor allem wichtig ist. Und ich gestehe, ich kann verstehen, wenn solche Firmen dafür sechsstellige Eurobeträge kassieren. Glaubt mir, so eine Firmen- durchleuchtung und Analyse der Philosophie und des Messages kann richtig schwierig sein, vor allem, wenn der Vorstand selber nicht weiss, was er genau will. Aber zwei Millionen für zwei Buchstaben? Wie gesagt.... seltsame Blüten.
Intel i5 2500K @ 4400 (44x100 MHz) auf ASrock P67 Pro3
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Beiträge gesamt: 2726 | Durchschnitt: 0 Postings pro Tag Registrierung: Juni 2001 | Dabei seit: 9038 Tagen | Erstellt: 10:09 am 16. April 2004
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