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PUNK2018
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OC God
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AMD Ryzen 7
3000 MHz @ 3000 MHz mit 1.25 Volt


Hallo meine lieben Damen und Herren,
aktuell macht sich bei mir Tatendrang breit und ich hab mir überlegt wieso es eigentlich für Computer nur EINEN Kommerziellen Lüfternachlauf zu finden gibt...
Daher die Idee soetwas (einfach zum Spaß) selber zu bauen... eigentlich habe ich durch mein Studium genug Erfahrung im Bereich Elektrotechnik, trotzdem fehlt es einfach an Praxiswissen... ggf. ist meine Überlegung auch zu "Anspruchsvoll"

Und zwar soll das ganze möglichst klein und Kompakt werden, und zwar so "klein" das man es vllt sogar einfach (bei genügend Platz) auf einem Lüfteranschluss vom Mainboard stecken kann... es soll halt keine großartige Verkabelung zu irgendeiner Box oder ähnlichem geben... aber für den ersten Testaufbau kann es natürrlich auch erstmal größer sein...

Weitere Anforderungen die ich mir so vorstelle-> Kaum Bastelei für den Einbau, Kabel vom 3Pin Stecker am Mainboard abmachen, Nachlauf draufstecken und Lüfter nun an den Nachlauf stecken...
~2 Minuten Nachlaufzeit wären auch schön... hierbei wäre wohl das einfachste das über nen Poti zu regeln (bezüglich Entladestrom des Kondensators?!)


Ja, das sind aktuell meine Ideen, leider finde ich im Internet nicht wirklich weitere Infos oder gar brauchbare Schaltpläne, ich wollte im Idealfall auf weitere Kabel vom Netzteil verzichten, Elko oder nen Goldcap is wohl Pflicht... auf sowas wie nen Akku mit Ladeelektronik wollte ich eig auch verzichten...

Tja, hat nun vllt einer ideen oder gar nen schaltplan in peto?! :D

Danke schoneinmal ;-)

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Marauder25
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OC God
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Hmm, ich glaube der Kondensator würde den Rahmen sprengen.
Nimm doch einfach einen kleinen Mikrocontroller z.B. ATTINY und steuer den Lüfter damit an. Dieser kann dann auch zwischen 12 V und 5 V Aux umschalten wenn es um die Nachlaufregelung geht. Kleine Transistorschaltung dazu. Die Zeit ist ja mit dem Controller auch entweder per Poti oder Taster wählbar. Das bekommt man bequem auf eine kleine Platine.

Mike


Mit Deinen Worten machen die anderen, was sie wollen.
Dein Schweigen jedoch macht sie wahnsinnig.

Frederic Dard, alias San Antonio

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ocinside
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Schönes Projekt :thumb:
Mit einem Mikrocontroller wäre natürlich die schickste Lösung.
Wenn es aber nach dem Ausschalten noch über einen AVR gesteuert weiterlaufen soll, müßte er an die +5VSB vom Netzteil/Mainboard gehen und könnte nicht weiter mit 12 Volt arbeiten.
Insofern würde ich wahrscheinlich doch eher zum fetten Elko oder kleinen Speicherkondensator oder Akku, etc. tendieren :biglol:
Die nötige Kondensator Kapazität und Spannung könnte man ja mal ausrechnen, wenn man die Stromaufnahme des Lüfters und die gewünschte Nachlaufzeit kennt.


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PUNK2018
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OC God
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Das ist eben auch mein "Anspruch", möglichst einfach... nen Kabel zum 20/24pin stecker ist für mich auch zu "unbequem"... vorallem wenn man vllt auch 2-3 Lüfter nachlaufen lassen möchte, dann hat man im Nu den dicksten Kabelsalat :D

Bezüglich der Nachlaufzeit von 2 Minuten war das eher ein grober Richtwert... ich hab hier nen 12cm Lüfter der bei 12V 0,33A zieht,  ich denke 12v 0,35 oder 0,4A ist nen guter Maximalwert... bei so einem Lüfter mindestens 80+ sekunden ist denke ich Okay...

Mein Problem ist eindeutig mal wieder die Berechnung des Überbrückungszeitraumes :D

(Geändert von PUNK2018 um 20:56 am Aug. 23, 2012)

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KakYo
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OC God
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Ich als jemand der mit allem was Strom führt nichts zu tun hat und haben will hätte jetzt gesagt:

Energie vom Kondensator: E=0,5 * C * U^2

Leistung vom Lüfter: 12V*0,33A = 4W
Das ganze 100 Sekunden lang wären also 400 Ws

Die Gleichung vom Kondensator umgestellt nach der Kapazität:
C= 400Ws*2 / (12V^2)
C= 5,5 F

Entweder hab ich mich verrechnet, die Einheiten durcheinander gewürfelt oder es ist tatsächlich so ein riesiger Kondensator nötig:noidea:
Der entlädt sich ja auch nicht linear, so das es wohl sogar mehr als diese 5,5F sein müssten:noidea:

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OC God
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Doch, das kommt auch dem ziemlich nahe was ich dazu gefunden habe... nen Goldcap hat zwar durchaus mal 10F Kapazität, aber nur ne Spannungsfestigkeit von nur 2,3V... wenn ich davon zwei nehme und parallel schalte, dann halten die beiden zusammen 4,6V aus haben aber nurnoch 5F :D

Ich denke das Problem kann ich so net lösen...
Ein Stichwort was ich gefunden hab war dann PWM, aber da hörts dann auch schon auf :D (Mein gott, hätte ich in Elektrotechnik mal mehr aufgepasst :D)

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KakYo
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OC God
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PWM hab ich schonmal gehört! Labor für Robotik, Aktorik und Sensorik war das:noidea:
Ich kann mich nur dran erinnern das unser Prof meinte: "Das müsst ihr euch auch als Maschinenbauer merken, das ist gaaanz gaaanz wichtig weil es überall verwendet wird":lol:

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OC God
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:lol: Digitale Schaltungen... oder Microprozessortechnik... ich weiß es net mehr genau... "Heute machen wir eine PWM Lüftersteuerung"... :D

Das ist eben auch mein Problem... wer rechnet schon damit das man den behandelten Stoff irgendwann nochmal brauch :lol:

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Hitman
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Also ich seh das Problem eher beim Lüfter. Der soll 80 Sekunden nachlaufen. Warum diese Zeiteinheit? Naja egal, ich kenn mich mit Beschäftigungsprojekten nur zu gut aus, es geht ums machen.

Ich würde ein separates Netzteil mit 12V nutzen mit 1A.

Dann kannst du daran den Lüfter hängen und einen Microcontroller (Vorwiderstand um runter auf ca. 5V zu kommen).

Programmablauf:
Wenn [Computer eingeschaltet wird* + Variable1 = 0; Dann Lüfter: An + Variable1 = 1; NIX];
Wenn [Computer ausgeschaltet wird# + Variable1 = 1 ; Dann Lüfter 80s nachlauf + Variable1 = 0; NIX];

* (also 5V aus deinem PC-Netzteil in den Microcontroller anliegen)
#(5V wieder weg) ; (Zeitfunktion programmieren mit ner Warteschleife)

So verhinderst du, dass der immer im Nachlauf hängen bleibt. Zeit ist natürlich variabel.

PS: Am Microcontrollerausgang musst du dann noch was basteln um 12V für den Lüfter durchzuschalten. Entweder Relais oder Transistor. Ggf. gibt es MCs für 12V? Weiss ich aber nicht ausm Kopf.

(Geändert von Hitman um 9:52 am Aug. 24, 2012)


Kaufempfehlung CPU-RAM-MB,Netzteile,Festplatten
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OC God
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Die Zeit ist eher ein grober Richtwert, ich sag mal alles ab 60 sekunden is okay, also da nicht zu fest dran halten...
Mh, das wird mir aber ehrlich gesagt auch zu "umfangreich"... am "schönsten" wäre es wenn es eine Platine is... die hat auf der einen seite nen Lüfteranschluss(female) und auf der anderen seite einen Male anschluss... also einfach ans Mainboard anschließen, lüfter dann daran... und "fertig" (natürrlich mit nen paar bauteilen drauf..)
Da fallen lösungen mit externem Netzteil oder MC eigentlich raus... oder kann ich das so einfach vergessen?!

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