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jmoney
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DDR führt leider nur 2,5V, das ist iirc zu knapp für die MAXIM-chips. Und bevor ich da noch nen Schaltregler drauf setze, nehm ich lieber einen Floppystecker. Auf die pinheader kann man wahlweise einen Floppystecker oder einen Festplattenstecker drauf tun. Um der Sache etwas mehr mechanische Stabilität zu verleihen, würde ich den Stecker dann aber noch mit etwas Kleber fixieren. Man könnte auch auf Nummer Sicher gehen und die Datenleitungen mit einem kleinen R (Hausnummer 100 Ohm) entkoppeln. Würde im Fehlerfall das Mainboard retten..

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Force
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Welcher FET ist denn am besten für PWM?? Ich hätte das so an den IRF1404 oder IRL3803 gedacht.
Und das mit dem Heizwiderstand is mir auch noch nich ganz klar...
Natürlich hab ich schon berechnungen angestellt, aber werden die Widerstände dadurch nicht so dimensioniert, das sie sich NICHT erwährmen (was er in meinem Fall ja tun soll)??


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jmoney
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Zum FET: Ich kenne die Typen nicht und ich bin auch grade zu faul, um danach zu schauen aber folgende Werte sind für dich wichtig:
- Die Gate-Kapazität muss bei jedem Schaltvorgang ge-/entladen werden. Je kleiner, desto besser, denn während des Ladevorgangs geht mehr Leistung am FET verloren, der dadurch überhitzen kann.
- Der RDSon bezeichnet den Widerstand des FET, wenn er voll aufgesteuert ist. Daraus kannst du dir näherungsweise errechnen, wieviel Leistung am FET abfällt (plus Schaltverluste).
- Der FET muss natürlich den maximalen geforderten Strom treiben können.
- Der FET muss bei deiner Steuerspannung am Gate leiten. Wenn du ein 5V-Signal anlegen willst, nimm einen LogicLevel-Typen. Der IRL3803 ist glaube ich so einer. Andererseits kannst du auch einen 555 nehmen, der 12V aushält und damit direkt den FET befeuern. Zu hohe Spannung am Gate ist erst recht tödlich. Also lieber eine 12V-Zenerdiode (plus Widerstand) am Gate, um Überspannung abzuleiten.

Durch die Tatsache, dass FETs keine hohen Spannungen am Gate mögen, ergibt sich eine besonders vorsichtige Handhabung. Erst kurz vor dem Verlöten aus dem ESD-Tütchen nehmen und am besten vorher noch erden.

Kannst ja mal beim ELKO oder mikrocontroller.net ein bisschen was über FETs lesen. Ist eigentlich nicht so komplex..


Zum Widerstand:
Die Wärmeleistung beträgt P=U*I. Das ist keine "Verlustleistung", sondern elektrische Leistung, die in Wärme umgesetzt wird. Die aufgedruckten 5W sind die maximale Leistung, die er im Normalbetrieb verträgt, ohne abzuschmoren. Jetzt ist es natürlich ziemlich sinnlos, den Strom durch einen Widerstand mit einem anderen Widerstand zu begrenzen, weil der ja dann den Rest verheizt. Hier kommt die PWM in's Spiel. Durch die Pulsbreitenmodulation wird der Lastwiderstand periodisch immer gerade so lange eingeschaltet, dass er im Durchschnitt 5W (oder weniger, wenn weniger Heizleistung benötigt wird) abgibt. Außer im Schaltmoment wird so sehr wenig Leistung an Stellen verheizt, die man gar nicht heizen möchte.

Zur Regelung:
Schau mal in ein Datenblatt zum 555. In den meisten sind auch gleich Schaltpläne für u.a. PWM drin. Schau dir mal an, an welcher Stelle darin die Pulsbreite (oder bei konstanter Pulsbreite die Frequenz) gesteuert wird. Da musst du mit deinem Temperaturfühler ansetzen. Wenn ein einfacher Spannungsteiler mit NTC und Widerstand nicht ausreicht, brauchst du evtl noch einen Operationsverstärker (oder Schmitt-Trigger, wenn du nur schalten willst).
Am meisten lernt man, wenn man's selbst macht ;)

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Force
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Ich hab mal ein bischen gegoogelt und DAS hir gefunden. Bleibt nur noch die frage, welche Frequenz?? Sollte man die Frequenz so hoch wie möglich wählen?? Ich glaub schon, da man den Bereich feinfühliger regeln kann.


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jmoney
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Die Feinfühligkeit der Regelung ist nicht das Problem. Ob der Widerstand alle 2 Sekunden eine Sekunde lang heizt oder alle 2 Millisekunden eine Millisekunde lang, macht fast keinen Unterschied. In diesem Fall würde ich absichtlich relativ niedrig bleiben, z.B ein paar zehn bis hundert Hz.
Küchenherd, Heizkörper, Kühlschrank o.ä. sind da sogar noch viel langsamer..

Würde man allerdings z.B. LEDs oder einen Lüfter damit "dimmen" wollen, dann könnten niedrige Frequenzen im hörbaren Bereich Störgeräusche respektive Flimmern verursachen.

Zu hoch sollte man auch nicht gehen, weil mit steigender Frequenz die Schaltverluste steigen. Wenn der MOSFET immer in einem Schaltvorgang ist, wird er zwangsläufig sehr warm. Man sollte also bei Schaltzeiten im ns-Bereich nicht unbedingt im Megahertzbereich dimmen..

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