Kaufberatung Festplatte

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-- Veröffentlicht durch Itchi am 13:15 am 26. Sep. 2019

Zum Thema Haltbarkeit kann ich was sagen :lol:

Heute ist mir eine Platte aus meinem Homeserver ausgestiegen, bzw. sie hat jetzt 48 Schwebende Sektoren.

Dabei handelt es sich um eine Seagate Desktop ST3000DM001-1CH166 mit 3TB.

Die Platte habe ich Anno 2014 gekauft. Die Smart Werte sehen wie folgt aus:

Eingeschaltet: 103 mal
Betriebsstunden: 44083Std (1836 Tage bzw. 5 Jahre)

Ich würde behaupten das ist im grünen Rahmen für eine 7200er HDD :-)
Gekostet hat sie mich damals inkl. Versand 82€.

Ich habe jetzt via Overnight Express eine Seagate BarraCuda 4 TB (5400/256MB Cache) bestellt.

Mal schauen ob die auch wieder 5 Jahre durchhält :thumb:


-- Veröffentlicht durch Hitman am 11:00 am 12. Sep. 2019

Ich selbst habe meinen Datenbestand reduziert und habe nur noch 1x 8TB und 2x4TB. Der Rest ist mit Internet heute gar nicht mehr nötig, selbst das was ich habe reduziere ich noch. Wichtig ist, dass Bilder etc. sicher gelagert und nicht knackbar sind.

Ich muss euch sagen, eine SSD als Datenlager würde ich euch nicht raten. Wenn bei Festplatten eine Brute-Force-Attacke noch etwas dauert sind bei der SSD aufgrund der hohen Datenraten viel schnellere Knackversuche möglich.

Wirklich wichtige Daten würde ich also weiterhin auf Festplatte und Sicherungsplatte lagern, verschlüsselt.

Das ist aber nur meine pers. Einschätzung.


-- Veröffentlicht durch Strix am 13:34 am 29. März 2019

Meine einzigen toten Festplatten waren mal eine IBM "Deathstar" Deskstar, die nach längerem 24/7-Betrieb nicht mehr angelaufen ist (war damals ein Serienproblem und das Ende der IBM-Plattenprodution) und BEIDE Seagate in einem Second-Hand-NAS. Die erste ist verreckt, ich habs NAS auf größere WD Red umgerüstet und die verbliebene Seagate in einen Rechner gesteckt, wo sie zwei Wochen später krepiert ist.

Seit den 90ern verbaue ich neue Platten eigentlich nur von WD und ohne Ausfälle, gelegentlich geraten mir mal Seagates und früher auch Maxtor, Conner, Hitachi etc in die Finger, die ich immer mit Vorsicht genieße.

Speedfan hat mich neulich mit zwei roten Symbolen Probleme bei einer meiner WD5000AAKS hingewiesen - ich hab grad mal gesucht, Mindfactory hat die Platte im Oktober 2009 an mich ausgeliefert, seitdem läuft sie täglich, die letzten Jahre im RAID 0 mit ihrem Zwilling für meine Steam Library. Ohne Hinweis hätte ich das nicht gemerkt...


BLOCKING ISSUE : your hard disk has 75 pending sectors. Those are sectors that couldn't be properly read and that the hard disk logic is waiting for a write operation to try to remap to a spare sector (if available). According to the Reallocated Sector Count attribute, your hard disk seems to have available spare sectors. A simple disk surface scan won't be enough to force the remap operation. You need a read/write surface scan to remap the sector. The best option should be a tool that knows about what should be read from that sector so that it has some option to apply the best fix to the missing data.

BLOCKING ISSUE : your hard disk has 21 offline uncorrectable sectors. Those are sectors that an offline scanning found as unreadable. Offline scanning is a process that can be automatically started by the hard disk logic when a long enough idle period is detected or that can be forced by some tool. Those unreadable sectors are identified and the hard disk logic is waiting for a write command that will overwrite them to try to remap them to spare sectors (if available). According to the Reallocated Sector Count attribute, your hard disk seems to have available spare sectors. A simple disk surface scan won't be enough to force the remap operation. You need a read/write surface scan to remap the sector. The best option should be a tool that knows about what should be read from that sector so that it has some option to apply the best fix to the missing data.

NOTE : your hard disk Power On Hours Count attribute current value (31) is below the normal range (95 - 100) reported for your specific hard disk model. Basically your hard disk was powered on for more than the maximum time the average user did. This means that either all of the reports collected are from hard disks that were not powered on for too long (this is realistic for recent models) or that your hard disk is becoming old. Usually this is not considered as a pre-failure advisory, but you should check whether you want to replace the hardware or keep an eye on its performances over time.

NOTE : your hard disk Power Cycle Count attribute current value (95) is below the normal range (100 - 100) reported for your specific hard disk model. Basically your hard disk was power cycled more times than the maximum number the average hard disk was. Power cycles put some stress on the hard disk mechanic. Sometimes power cycles can be caused by a loose hard disk power connector. Make sure it is properly fastened.



Für eine 10 Jahre alte 7200er im nicht besonders gekühlten Dauerbetrieb find ich das schon okay ;)

EDIT: mal geschaut und umgerechnet, wenn Power on Hours Count in HEX C5CE sind, sollten das 50.638 Stunden sein, also 5 Jahre. Klingt plausibel.


(Geändert von Strix um 13:44 am 29. März 2019)


-- Veröffentlicht durch ocinside am 9:17 am 14. März 2019

Schieben wir das Sticky Topic mal wieder nach oben, damit es nicht archiviert wird :thumb:


-- Veröffentlicht durch DexterDX1 am 16:50 am 31. Dez. 2018

Geht mir auch so, auch wenn ich insgesamt nur 5 WD Green in zwei PCs und dem NAS im Einsatz habe.

Ich habe noch die WDBMMA0040HNC-ERSN gefunden, welche die Retail-Version der WD40EFRX sein soll. Für 130 Euro ist sie zehn Euro billiger als die Bulk/OEM. Ich bestell die jetzt einfach mal.


-- Veröffentlicht durch daniel am 16:16 am 31. Dez. 2018

Ich würde die WD RED nehmen. Ich persönlich halte nichts von Seagate. Erst heuer sind im Familienkreis wieder 2 Seagate Platten gestorben. Bei WD gab's noch NIE ein Problem bei Leuten, die ich kenne. Seagate dagegen regelmäßig......
Nimm aber auf jeden Fall nur 5400er Platten, keine 7200er. WD RED und Green habe ich nur gute Erfahrungen gemacht.

LG


-- Veröffentlicht durch DexterDX1 am 16:04 am 31. Dez. 2018

NAS-Festplatte (oder SOHO)

In meinem DS211j laufen seit April 2011 zwei WD Green 2TB (WD20EARS). In den ersten Jahren lief das NAS für Backups und als Lieferant für Musik und Videos aufs XBMC und später diverse Streaminggeräte, jetzt schalte ich es fast nur noch ein, wenn ich mal wieder Fotos sichern möchte. Die Platten sind jeweils noch keine 5500 Stunden gelaufen.

Jetzt ist es allerdings fast voll und ich plane, die Platten zunächst von RAID-1 auf JBOD umzustellen und in ein paar Monaten durch 2x4TB zu ersetzen, die wieder als RAID-1 eingebunden werden sollen. Bis dahin würde ich eine 4TB-Platte an einem SATA-USB-Aaapter als weiteres Backup-Medium nutzen und später eine zweite dazu kaufen und dann umbauen.

Weil ich das NAS wieder mehr und auch "von außen" nutzen möchte sollen NAS- oder SOHO-Platten rein. Jetzt stehe ich vor der Wahl aus Seagate Ironwolf oder WD Red. Bei beiden stimmt der Preis und könnte ich mir sofort _eine_ leisten, aber ich kann mich einfach nicht entscheiden. Zu beiden finde ich zu jedem Lob auch einen Bericht über frühe Ausfälle. Hilfe!

Welche nehme ich oder gibt's noch eine Alternative? 4TB bis ca. 130 Euro. Günstiger ist natürlich besser. Wegen meiner guten Erfahrungen bei der Gewährleistungsabwicklung würde ich wahrscheinlich bei Az Prime bestellen. (Bei Alternate sehe ich auch nur OEM/Bulk-Varianten.)


-- Veröffentlicht durch Hitman am 17:33 am 25. April 2014

Es ist völlig egal welche SSD. Für 88€ gibt es schon 240GB.


-- Veröffentlicht durch cheech2711 am 7:42 am 25. April 2014

nach dem ich mich endlich dazu durchgerungen habe der Samsung EVO
den Zuschlag gegenüber der Samsung Pro zu geben, fühlt es sich gut an und in Hardware kann man Marauders Pro test mit dem meiner EVO vergleichen und wird feststellen, das 50 Euro Unterschied es nicht wert sind, da die Werte meiner Platte auf identischem Niveau liegen, stabilere Lese und Schreibraten ( Cristal Disk Info )und mit dem Rapid Mode sogar 1000 Punkte vor der Pro liegt, mit aktueller Firmware und Intel Matrix Storage Driver

ab 114 Euro gibbet 250GB  wo selbst die aktuelle Mercedes Benz F1 Performance nur eine lächerliche Dominanz darstellt :punk:

(Geändert von cheech2711 um 7:44 am April 25, 2014)


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 20:19 am 25. Feb. 2014

Hallo,

da würde ich dann schon zu einer SSD im externen Gehäuse greifen.
Magnetische Speicher mit beweglichen Teilen sind dafür eher ungeeignet.
Obwohl Laptop Festplatten das ja eigentlich aushalten sollten. Hast du die mal probiert?

Gruß,

Mike


-- Veröffentlicht durch Pornhulio am 16:55 am 25. Feb. 2014

Wie schauts denn aus mit ner Festplatte fürn Backpacker?
Manchmal habe ich schon was von G gesehn, aber meistens ist nix dabei.

Man will bei nem Trip ja nix verlieren!!

----

WD Kills = 3 in 5

(Geändert von Pornhulio um 16:56 am Feb. 25, 2014)


-- Veröffentlicht durch Slidehammer am 18:27 am 21. Nov. 2013

Wurde ne Seagate Barracuda 7200.14 :thumb:


-- Veröffentlicht durch Hitman am 21:56 am 19. Nov. 2013

Geizhals, und dann die günstigste Auswählen nach GB. So wie immer. Die nehmen sich nichts.


-- Veröffentlicht durch Slidehammer am 19:52 am 19. Nov. 2013

Welche HDs sind denn momentan als Datengrab für den Desktop empfehlenswert?

Möchte meine alte 500er und 1000er Platte gegen eine 2 TB SATA tauschen. Mein OS läuft auf ner 830er Samsung SSD. Im System bereits verbaut ist auch eine Samsung HD204UI, als externe Sicherung eine 2. HD204UI vorhanden.


-- Veröffentlicht durch hoppel am 19:15 am 14. März 2013

ich nehme Deine Warnung zur Kenntnis und 2 TB zum gleichen Preis sind schön aber unnütz, er hat schon eine Zweitplatte mit 1 TB.

Ich werde Ihm aber nochmal alles haarklein auseinanderklamüsern.

Nachtrag: nach dem klamüsern hat er sich für die Samsung 840 mit 256 GB entschieden :thumb:

Danke für die Hinweise, ich muß jetzt bloß die Daten von der rotierenden Platte auf die Chips clonen, welches Tool nehme ich da?

(Geändert von hoppel um 15:31 am März 16, 2013)


-- Veröffentlicht durch Hitman am 18:54 am 14. März 2013

Kein Problem, ich hab dich nur gewarnt. Denn es gibt keine sicheren Medien.

Nö, die ist so teuer wegen der Garantiezeit. Für um die 75 Euro bekommst du eine 2TB Platte.


-- Veröffentlicht durch hoppel am 18:36 am 14. März 2013

ICH bin gerne die Wurst und würde eine Samsung 840 kaufen weil ich Daten auf 4 Rechner streue, aber ich brauche eine Platte für meinen älteren Bruder und der macht keine Sicherung und braucht eine über Jahre gewohnte Umgebung ;)

Ich werde eine WD Caviar Black 1TB kaufen, seine 250´ziger drauf clonen, den Rest mit Parted Magic zufügen und gut ist.

Die hat 5 Jahre Garantie und geht vom Preis, die abgesoffene Motorenbude in Japan ist anscheinend immer noch voll Schlamm oder das angeschlossene KKW down, die Preise für Festplatten sind ja immer noch auf sehr hohem Niveau...


-- Veröffentlicht durch Hitman am 6:44 am 14. März 2013

Hoppel, das was du suchst GIBT ES SCHLICHT UND ERGREIFEND NICHT.

Du kannst dir Festplatten kaufen mit 100 Jahren Garantie und einer Ausfallrate von 1:1 000 000, wenn du die Wurst bist die die 1 Millionste Platte hast, sind die Daten weg.

Einzig eine Datensicherung hilft dir. Wenn du die nicht haben solltest, mach eine. Ansonsten sind deine Daten nicht sicher. Platten mit hoher Garantiezahl suggerieren Langlebigkeit. Aber mal ehrlich, in 2 Jahren gibt es wieder neue Festplatten mit höherer Speicherkapazität. Bis dahin haben wir uns alle ne neue gekauft.

Auch eine SSD wird nicht länger halten. Dort wiederum kannst du davon ausgehen, dass keine mechanische Beschädigung eintreten würde. Kosten bei ca. 240GB aufwärts, um die 160€. Ich würde die Samsung 840 empfehlen. Die Zellen bekommst du nicht totgeschrieben, aber auch das ist keine Garantie gegen einen Ausfall.


-- Veröffentlicht durch KakYo am 21:09 am 13. März 2013

Ehrlich gesagt halte ich von solchen speziellen "24/7-Raid-haste nicht gesehen"-Platten recht wenig im Privatbereich.

Die sind zwar für 24/7-!Load! ausgelegt, aber wo hat man das im Privatbereich? Man wird die Platten in den seltensten Fällen dauerhaft belasten und zudem kann so eine Platte auch einfach mal kaputt gehen.

Das einzig sinnvolle ist mit einem Ausfall zu rechnen und sich entsprechend darauf vorzubereiten. Dann geht das auch ganz prima mit normalen Platten im Privatbereich.
Für Daten hab ich beispielsweise ein Raid5+Hotspare laufen, mit ganz normalen Consumer-Festplatten. Das läuft jetzt seit 3 Jahren ohne Reboot, sollte eine Platte ausfallen wird sie halt ersetzt. Bisher war das nicht der Fall.

Von der System-SSD hab ich einfach nen Backup, was im Zweifelsfall innerhalb von 15 Minuten wieder auf einer neuen Platte drauf ist:)


-- Veröffentlicht durch hoppel am 18:41 am 13. März 2013

Nachdem ich mal wieder eine Samsung 250 GB mit defekten Sektoren habe, bin ich auf der Suche nach einer Festplatte von 500-1500 GB mit einer höheren MTBF, hat sich jemand in der Richtung belesen?

Die Platte soll das Betriebssystem inklusive Programmen für eine längere Zeit als drei Jahre behalten ohne Sektorfehler, blaue Bildschirme wegen Lesefehlern beim Systemstart oder verstümmelten Operainstallationen.

Die Kandidaten kommen dann sicher mit 5 Jahren Garantie und haben Umdrehungszahlen von 5400 Umdrehungen.
Was ist von den für NAS-Betrieb konzipierten Red-Label Platten zu halten?


-- Veröffentlicht durch cheech2711 am 18:49 am 29. Okt. 2012

Intel SSD 330 Series 120GB, 2.5", SATA 6Gb/s, nicht zu vergessen


-- Veröffentlicht durch Hitman am 17:20 am 29. Okt. 2012

Was heißt empfehlen? Die Samsung 830 ist momentan relativ gut und auch preislich in der Region, auch leicht besser.

Reichen wird aber auch die V4.

Hier zwei Bilder dazu:
V4
Samsung
Samsung mit SATA3


-- Veröffentlicht durch Hauke am 15:00 am 29. Okt. 2012

Tag zusammen!

Ist diese schöne SSD zu empfehlen?


-- Veröffentlicht durch cheech2711 am 6:51 am 24. Aug. 2012

I agree by 100% :ocinside:


-- Veröffentlicht durch Hitman am 8:57 am 27. Juli 2012

Das ist einfach abhängig davon, wieviel Speicherplatz du brauchst  ;)

Sagen wir so, jemand der nur einen Surfrechner will, mit Office und den ganzen Krempel, der wird auch ne SSD nutzen/nutzen sollen.  Festplatten kosten momentan horrend viel, lustigerweise hat WD nen stark prognostizierten Umsatz für die nächsten Quartale berechnet... Woran DAS wohl liegen mag?

Wie auch immer, ein Office PC mit ner 64GB SSD, und da ist es egal, ob das auch eine OCZ oder Gurken-SSD ist, die sind nämlich immer noch schneller als jede Festplatte.

Aufgrund der Preise der 128GB/120GB Modelle sind nun auch Endgültig die WD Raptoren auf Eis gelegt worden.

Einzig wer den Speicherplatz braucht, der wird sich immer noch eine 2 oder direkt 3TB Festplatte kaufen.


-- Veröffentlicht durch cheech2711 am 17:48 am 25. Juli 2012

da man das nur begrenzt einsetzen kann und man bei einer vorhandenen SSD im System nun mal gar keinen Unterschied mehr merkt, habe ich das ganze nur mal ausgetestet und für meinen PC als unnötig befunden, nach wie vor würde ich als Systemplatte keine HDD mehr verbauen, driss egal ob ich nur surfe. Mails checke oder was auch immer....

(Geändert von cheech2711 um 17:49 am Juli 25, 2012)


-- Veröffentlicht durch Hitman am 10:21 am 25. Juli 2012

Dennoch nonsense, da du ja nicht dein System damit beschleunigen kannst auf kompletter Ebene. Die Windows Dateien bleiben ja drauf.

Einzig noch die momentan erhältlichen Cache Lösungen per Software hätten was gebracht wenn sie richtig programmiert wären.

Und zwar indem von der Software aus wie eine Art Defragmentierung erkannt werden würde, wie groß Dateien auf der Festplatte sind. Dann einfach alle Dateien kleiner als 1MB auf die SSD packen. Beim nächsten Neustart dann wird nicht mehr von der Festplatte gelesen sondern die Winzig-Dateien von der SSD.

Und schon wäre jeder Wald und Wiesen-PC mit ca. 10-20GB SSD Speicher ausgekommen. Denn es gibt zwar massenweise kleine Dateien, da diese aber in der Summe nicht viel ausmachen... Und bei großen Dateien um die 1MB sind Festplatten ja nicht viel langsamer, da sind auch die Lese-/Schreibraten vernünftig.

Aber so eine clevere Software wird es leider niemals geben, ich halte da aber auch Windows einfach für zu blöde. Man müsste den Dateien ja sagen, dass sie auf C und D liegen.

Im Übrigen KÖNNTE die Idee mit einem Defragmentierer und einem BIG-Modus für Festplatten klappen. Hatte aber bisher noch keine Gelegenheit das zu testen.


-- Veröffentlicht durch cheech2711 am 10:08 am 25. Juli 2012

hatte doch den FastRam von ASrock mal gebencht und Hölle ja was da geht ist schon unheimlich:ocinside:
Fast Ram

(Geändert von cheech2711 um 10:16 am Juli 25, 2012)


-- Veröffentlicht durch Hitman am 18:48 am 24. Juli 2012

@cheech2711

Wenn du, so wie ich, in deinem Haupt-PC 16GB Ram drin hast, und den Ram-Booster benutzt, der eine Ram-Disk anlegt für alles was du ihm zuweist, dann hast du die von mir oben genannten Dinge alle im Ram liegen und das geht ab wie Schmidts-Katze. Da kommt dann eine SSD nicht hinterher. Es ist also immer davon abhängig was man hat und was man braucht.

Generell sei gesagt bei großen Film- und Bildbearbeitungen sind 2 Festplatten, oder eben eine SSD sinnvoll. Vor allem jetzt da die Preise purzeln. Da ist es ansich sogar Hupe ob das ne "blöde" OCZ ist, obwohl ich die Ausfallzahlen grässlich finde. Die sind immer noch schneller als Festplatten. Da, wie du schreibst, Zugriffszeit.

Wenn du aber "nur" Firefox, Surfen, E-Mail, und so kleinen Krimskrams machst, reicht auch ein sauberes System und ne Ramdisk (mit 4GB) locker aus, um diese Anwendungen extremst zu beschleunigen. Wie schnell? Ich weiss es nicht. Ich muss auch nochmal gucken welches Ram-Programm das war, da gibts ja zig von.

Habe das dann auch MIT der SSD probiert, schneller gehts dann wirklich nicht. Nur so schnell kann man gar nicht tippen wie das dann immer aufploppt ;)

PS: Die sind nicht der Spoiler. Spoiler ist dekorativer Firlefanz. Eine SSD ist wie eine Art Zusatz-Elektromotor. Wenn du Gas gibst gibt der die Beschleunigung direkt weiter. Das bedeutet, bei Kurzstrecken bist du schneller unterwegs, da du schneller Stop-and-Go fahren kannst. Bei langen Strecken ist der ebenfalls sehr gut dabei, sogar besser als ein Benziner oder Diesel. Dabei verbraucht der Elektro auch noch verhältnismäßig wenig.

Wenn du aber eh nur Landstraße fährst, (Standardanwendungen) dann reicht auch eine normale Festplatte.

(Geändert von Hitman um 18:54 am Juli 24, 2012)


-- Veröffentlicht durch cheech2711 am 17:17 am 24. Juli 2012

hööö... mir ist das booten Wurscht ne, auch Post vom Vorschreiber lesen, dann kommentieren ;) Fakt ist das beim öffnen von Anwendungen, arbeiten usw...jede SSD überzeugt, da kannste fummeln in der Registry biste schwarz wirst und wirst einer selbst lahmen SSD nicht das Wasser reichen können...Zugriffszeiten sind der Spoiler :ocinside:

(Geändert von cheech2711 um 17:19 am Juli 24, 2012)


-- Veröffentlicht durch Hitman am 10:19 am 23. Juli 2012

Wenn der Port am Ende ist, ist er am Ende. Man misst aber die Speed eh mit AS SSD, denn die HD Tune Werte sind nur für große Dateigrößen interessant. Da wo es wirklich was bringt, eine SSD einzusetzen, nämlich Winzig-Dateien, dort muss man ansetzen.


-- Veröffentlicht durch spraadhans am 21:19 am 22. Juli 2012

Jep, so isses wohl.

Und das ist aber auch eine Stelle, an der ich MacOS loben muss:

Mit dem alten Subnoti, das in etwa vergleichbare Hardware hatte, lief Window dank der lahmen 1,8" Platte so nervig, dass ich unbedingt eine SSD wollte.

MacOS hingegen startet schnell, die Standardprogramme sind auch fix geladen und wenn alles geladen ist, laggt auch nichts (außer der blöde Firefox).

Die schnellere Bootzeit und die verbesserten Programmzeiten bringen dann wenig.

Eine Frage hätte ich aber noch, die Samsung ist jetzt im HTPC an einem SATA-2 Port (SB750 AMD), passen die HDTune Werte?

Avg. Read: 243 MB/s

Die Linie ist schnugerade, so dass natürlich der alte Port limitiert, aber müsste der nicht wenigstens in Richtung 280 gehen?


-- Veröffentlicht durch Hitman am 11:21 am 22. Juli 2012

Sagen wir so cheech, ich boote jeden Tag einmal um die Kiste anzumachen. Da ist das wurst ob das 10 oder 30s dauert.

Wer die ganzen Windows internen Verschönerungen ausschaltet, der hat auch so ein schnelles System. Wenn er denn nicht alles gleichzeitig startet und benutzt.

@spraad
Genau das ist nämlich der Punkt, solange du nur alles nacheinander nutzt, wirst du keinen Unterschied feststellen. Jedenfalls keinen gravierenden.

Wenn du jedoch nen Antivirusscan, Firewall, Internet, E-Mail, Messenger, nen Film guckst und dabei mit einem Bildbearbeitungsprogramm große Dateien bearbeitest, DANN kann ich dir sagen macht es einen Unterschied. Denn egal was du machst, meist hinkt der Prozessor deiner SSD hinterher.


-- Veröffentlicht durch spraadhans am 12:43 am 21. Juli 2012

Naja, ich probiere es jetzt nochmal mit der Samsung im HTPC.

Vermutlich passt mein Anwenderprofil einfach nicht zu einer SSD;).

Die einzigen Anwendungen auf dem HTPC sind TV (10x/Jahr), HD Videos (externe Platte, SSD daher egal) und Spiele.

Das blöde Macbook ist auch so schnell genug, das wusste meinen Umbau gar nicht zu schätzen...:lol:, deshalb kommt jetzt da wieder die alte Platte rein.


-- Veröffentlicht durch cheech2711 am 17:22 am 20. Juli 2012

also meine olle Vertex Plus bootet das Windows ordentlich und das geile sind die Öffnungszeiten der Anwendungen, man klickt was an und kein rödeln mehr, sondern das Programm macht was es soll, es öffnet:thumb:


-- Veröffentlicht durch spraadhans am 13:40 am 4. Juli 2012

Irgendwie hatte ich mir mehr erhofft, Systemstart ist etwas fixer und Spiele laden auch nur unwesentlich schneller.

Die HDTune und AS Benchmarkwerte passen aber wohl für eine 320er...:noidea:


-- Veröffentlicht durch spraadhans am 11:38 am 29. Juni 2012

Besser als die 80 GB HDD ist sie auf jeden Fall:lol:.


-- Veröffentlicht durch cheech2711 am 7:36 am 28. Juni 2012

kannste nix verkehrt machen..war mit meiner Vorgängerintel mehr als zufrieden


-- Veröffentlicht durch spraadhans am 7:15 am 28. Juni 2012

Nachdem der Deal im DB geplatzt ist, habe ich für den Desktop jetzt günstig eine Intel 320 mit 80 GB gekauft, mal sehen, wie die sich so schlägt...


-- Veröffentlicht durch spraadhans am 11:36 am 19. Juni 2012

Bei mir macht sie im HTPC am meisten Sinn wegen der kurzen Bootzeit, denn das ist tatsächlich ein klassischer HTPC, der (nur) am TV betrieben wird, hauptsächlich für Filme, DVB-S (eher selten) und ggf. ab und zu Games.

Nach meinen Messungen dürfte ich im idle mit der Vertex und einem 100 Euro-System auf unter 40W kommen, das ist passabel.

Schauen wir aber erstmal, ob die SSD den Lupoversand überlebt hat...


-- Veröffentlicht durch cheech2711 am 11:01 am 19. Juni 2012

@Spraad keine Angst habe seit dem Zusammenbau ne Vertex Plus 64GB und die rennt und rennt und wird mich nie wieder ne HHD kaufen lassen :lol: Zugriffszeiten sind der Spoiler ;)


-- Veröffentlicht durch spraadhans am 19:31 am 18. Juni 2012

Sie sollte hauptsächlich billig sein, da auf dem HTPC keine sensiblen Daten liegen, ist ein Ausfall zu verkraften, angeblich sind noch 1,5 Jahre Garantie drauf, für 39 inkl. also doch ein ganz guter Deal.


-- Veröffentlicht durch Hitman am 19:15 am 18. Juni 2012

Dann war sie sinnfrei. Mal davon ab, dass eine OCZ generell keine gute Idee war....


-- Veröffentlicht durch spraadhans am 16:30 am 18. Juni 2012

Ich hab mir jetzt für meinen BilligHTPC eine eingeschweißte Vertex 2 mit 64 GB für 39 inkl. geschossen, wehe die ist nicht gut, dann haue ich den Lukas (oder euch!)...

Beim Macbook frage ich mich immer noch, ob das Sinn macht, weil hier im Gegensatz zu WIndows alle Standardprogramme (Mail, FF, VLC) fast verzögerungsfrei geöffnet werden und auch sonst kaum Lags auftreten.

Der einzige spürbare Vorteil wäre vielleicht die Akkulaufzeit.

(Geändert von spraadhans um 16:32 am Juni 18, 2012)


-- Veröffentlicht durch Hitman am 15:48 am 18. Juni 2012

Dann wars die falsche SSD oder ne falsch Konfiguration.

Denn den Unterschied zwischen SATA2 und SATA3 merkst du nicht, weder bei ner SSD noch bei nem Mainboard-Controller. Wie oft bootest du pro Tag? Wenns nur ums booten geht reicht ihm auch ne Hybrid-Lösung.


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 13:29 am 18. Juni 2012

Was ist er nicht? *fg*

Das hab ich versucht damit auszudrücken. Eine günstige SSD lohnt sich in dem Fall sicherlich.
Jedoch habe ich die Unterschiede SATA2 und 3 gesehen, und muss sagen man merkt es definitv. Beim Windows Boot genauso wie beim Laden von Spieledaten.
Ob es nun an einem falsch konfigurierten System lag kann ich nicht beurteilen, aber die Sata3 SSD war spürbar schneller.

Mike


-- Veröffentlicht durch Hitman am 12:29 am 18. Juni 2012

Ist er nicht. Den Leistungsvorteil einer SSD nimmt er auf jeden Fall mit.

Sagen wir so, du erreichst keine so hohen Transferraten wie jemand, der einen SATA3 Anschluss hat. Da die Transferraten jedoch nur bei relativ großen Dateien vorliegen, hast du die kleinen Dateien, und somit Windows + Programme + alles was drauf liegt erheblich beschleunigt.


-- Veröffentlicht durch Marauder25 am 10:36 am 18. Juni 2012

Hallo,
du kannst durchaus eine SATA3 SSD auf dem Board laufen lassen falls das Bios mitspielt, jedoch halbiert sich nahezu die Leistung, weil das Board nur SATA2 unterstützt. Dann nimm lieber eine günstigere Sata2 SSD oder wenn eh bald ein Hardware Neukauf ansteht lieber gleich Board neu und dann Sata3 SSD.
Merken wirst du den Unterschied zu deiner HDD auf jeden Fall, aber wirklich gravieren ist der Leistungszuwachs erst bei der nächst höheren Datenrate.

Mike


-- Veröffentlicht durch Duo2 am 10:25 am 18. Juni 2012

Bringt das denn was mit einem Gigabyte GA-965P-DS3 Mainboard und kann ich überhaubt eine SATA 3 SSD damit verwenden?


-- Veröffentlicht durch cheech2711 am 19:29 am 24. Mai 2012

bei SSD 64 oder 128GB klare Empfehlung die 830ziger 6GB/s Samsungreihe, in jedem Test auch klar vor der Crucial, wobei die 128GB Variante schon ab 98Euro zu haben ist:thumb:

(Geändert von cheech2711 um 19:30 am Mai 24, 2012)


-- Veröffentlicht durch cheech2711 am 22:25 am 14. Jan. 2012

nein deshalb habe ich es ja nur nebenbei zusammen mit der Lautstärke erwähnt. Ein Argument sind aber definitiv die Zugriffszeiten und meine Installation sind knappe 40GB, in meinem NB hatte ich sogar nur die 40ziger Intel drinne und es hat auch gereicht. Kommt halt immer darauf an was man noch zusätzlich alles installieren möchte, wenn 60 net reichen dann halt ne 128GB die kosten ja auch nicht mehr die Welt.


-- Veröffentlicht durch ErSelbst am 21:11 am 14. Jan. 2012

Naja - Stromverbrauch ist kein Argument.
Die 60 oder 120GB, die man da hat, ersparen keine zusätzliche Festplatte!
Ich hab die 60GB SSD und zwei 2TB- Platten drin - ohne SSD wären halt auf einer Platte 100GB für Windows + Programme reserviert ;)


-- Veröffentlicht durch cheech2711 am 16:04 am 14. Jan. 2012

ganz auf der sicheren Seite biste mit Samsung und Intel, die Sandforce Contrroller sollen ja Probleme bereiten, ich merke davon nichts. Als Systemplatte kommt man an einer SSD nicht mehr vorbei, Zugriffszeiten stehen hier an erster Stelle. Mal vom fehlenden Geräusch und weniger Stromverbrauch abgesehen und im Moment macht es die Situation doch sehr leicht eine Entscheidung zu Gunsten einer SSD zu treffen. Für eine HDD spricht meines Erachtens nur die Kapazität und Preis pro GB was bei einer Systemplatte getrost ausser Acht gelassen werden darf:ocinside:

Mal was anderes: Hat schon jemand eine der neuen 6GB/s HDD´s getestet/ gekauft?


-- Veröffentlicht durch The Papst am 21:09 am 12. Jan. 2012

Gute Frage. Ich überlege grade mir ne neue 120er für meinen Tower zu holen, damit die alte ins Notebook wandern kann.
Was kauft man zur Zeit? Ne Vertex 3 oder doch lieber was ganz anderes?


-- Veröffentlicht durch Subseven am 14:18 am 10. Jan. 2012

Auf was muss ich beim Kauf von SSDs achten?

Als ich vor einem Jahr meine Agility 2 gekauft hab war es wichtig Win7 einzusetzen und einen SandforceChip zu haben.

Ist heute - ein Jahr später -  noch immer genau so gültig?


-- Veröffentlicht durch MisterY am 20:20 am 1. Dez. 2011

meine derzeitige kaufempfehlung für festplatten: keine kaufen, warten bis sie wieder günstiger werden oder zu SSD greifen:niko:


-- Veröffentlicht durch ocinside am 13:58 am 13. Sep. 2011

Schieben wir das SammelTopic zur Festplattenberatung mal wieder nach oben, damit es nicht archiviert wird.


-- Veröffentlicht durch The Papst am 11:04 am 7. Juli 2011

Ja hab ich. Im Benchmark habe ich glaube ich 100 Punkte verloren. Ich mach heute Abend mal ein neuen Topic auf. Hier hat das ja eigentlich nichts zu suchen.

(Geändert von The Papst um 11:04 am Juli 7, 2011)


-- Veröffentlicht durch Hitman am 9:23 am 7. Juli 2011

"dann sagen die alle 100% trotz einer Laufzeit von ca. 1.500-2.500h"

Die sagen die Haltbarkeit ist 100%. Aber diese 100% sind die Daten, die von der SSD an das Tool weiter gegeben werden. Das bedeutet, selbst wenn deine SSD aus dem letzten Loch pfeift, und die Datenraten bei dir, wie auf dem Bild erkennbar, bei flotten 7MB/s sind, wird das Tool 100% anzeigen. Denn die SSD wird einfach die Leistung drosseln, sodass eben die Herstellerangaben eingehalten werden.

@Papst
Hast du TRIM aktiv? Am besten machst du einen AS SSD Screenshot dann gucken wir mal.


-- Veröffentlicht durch The Papst am 9:11 am 7. Juli 2011

Also meine Vertex 2 ist deutlich langsamer geworden.:noidea: Wie verjüngt man die am besten wieder? Einmal formatieren?


-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 8:57 am 7. Juli 2011

Wenn Du im dazugehörigen CB-Topic (wo Du ja selbst gepostet hast) mal die Werte der Sandforce-User anschaust (z.B. Seiten 7+8), dann sagen die alle 100% trotz einer Laufzeit von ca. 1.500-2.500h  sowie eine zu erwartende Lebensdauer von >8 Jahren.
Natürlich kann man Hardware bewusst quälen, aber im Normalbetrieb wird man das nie erreichen während der typischen Nutzungsdauer, bis man neue Hardware kauft.
Das wäre etwa so, als würdest Du eine Grafikkarte 24/7 mit Furmark in einem unbelüfteten Case stressen, nur um zu zeigen, dass sie nach einem Jahr tot ist...



-- Veröffentlicht durch Hitman am 8:27 am 7. Juli 2011

Ich verstehe. Also packen wir den Knüppel mal aus für dich:

Wer hat seine SSD schon totgeschrieben?

Dazu:


Und letztendlich die Erkenntnis:


Die Sandforce-Controller basierten SSD fahren ihre Leistung entsprechend der Lebensdauer herunter. Das bedeutet, je mehr man sie benutzt, desto langsamer wird sie. Der Grund dafür ist: Um die Herstellergarantie einzuhalten. Vielleicht ist das mit den neuen Sandforce nicht so. Vielleicht. Aber was nützt einem eine SSD, die er nicht nutzen darf? Natürlich sind diese Writes wie in dem Bild übertrieben. Aber der Test wurde abgebrochen, weil sich die Sandforce der Belastung angepasst hat und die Leistung gedrosselt hat. Ich persönlich möchte keine SSD, die nach vielleicht, sagen wir einfach mal großzügig, 300 Tagen von 200MB/s auf 180MB/s drosselt. Inwieweit das bei kleinen Dateigrößen ist, ist fraglich.


-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 0:54 am 7. Juli 2011

Der aktuelle Test von Z68-Boards bei THG (klick) hat mich an diese Diskussion erinnert. Das Asus ist zwar overall mit marginalem Vorsprung das schnellste Board, "patzt" aber bei der Effizienz und Nutzbarkeit der Steckplätze und Speicherbänke, wodurch die Empfehlung an das ASRock geht.
Ähnlich sehe ich auch die C300. Es ist ohne Frage eine sehr schnelle SSD, aber an manchen Stellen verliert sie so sehr an Boden, dass der "Gesamtsieg" ihr halt nicht zusteht, weil der Vorsprung in ihren Siegerdisziplinen so gering ist, dass sie die Patzer nicht ausgleichen kann uns somit einige Konkurrenten das bessere Allround-Package bieten. ;)


-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 22:04 am 4. Juli 2011


Zitat von Hitman um 10:32 am Juli 4, 2011
Aber ist es nicht lächerlich wenn ich 256GB Modelle teste und eins mit 128GB?



Deshalb habe ich ja auch Tests der 256GB-Version der C300 verlinkt. Und selbst da sieht es nicht groß anders aus... ;)


-- Veröffentlicht durch Hitman am 10:32 am 4. Juli 2011

"Hier wurde die 256GB-Version der C300 gegen die "alte Garde" der Konkurrenz getestet, und selbst da hat sie gegen die kleineren, älteren Konkurrenten das Nachsehen beim Entpacken"

"Natürlich mag die 256GB-Version etwas aufholen, aber keine 50%! "

Ich verstehe ja das Argument. Sie wird keine 50% aufholen. Aber ist es nicht lächerlich wenn ich 256GB Modelle teste und eins mit 128GB?

Ok mit den Messungenauigkeiten wollte ich wohl so interpretieren. Da hast du Recht, das sind kaum wirkliche Unterschiede.

Wenn man es so zusammenfasst sind wir wieder bei dem eigentlichen Tipp:
Man kann nach Preislage entscheiden. Andernfalls nach der sequenziellen Geschwindigkeit wenn man sie braucht.


-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 8:35 am 4. Juli 2011

Leider nicht.
Bei den "Messungenauigkeiten" ging es um Programmstarts, die ja bekanntlich kaum von der Datenrate abhängen und von Dir in den Vordergrund bei der Wahl der SSD gedrängt wurden:


Zitat von Hitman um 11:06 am Juli 3, 2011
Klickt man sich jetzt da durch bemerkt man, dass gerade bei Programmstarts die Crucial C300 immer noch vorne ist.
...
Ich bin also immer noch der festen Überzeugung, dass eine C300 die beste Wahl ist. Denn 500MB/s Datenraten wird hier der Wenigste brauchen, und worauf es doch ankommt, ist ein schneller Programmstart und die Nutzung.



Und genau im Punkt Programmstart ist der Unterschied zwischen den einzelnen Modellen extrem gering und auch kaum von der Größe abhängig.


Auch hier und hier ist die C300 256GB ggü. der Vertex 3 240GB oft deutlich im Hintertreffen. Selbst beim Windows- oder StarcraftII-Start ist der Unterschied klar, obwohl sowas primär von der Zugriffszeit lebt (Test).


-- Veröffentlicht durch Hitman am 7:35 am 4. Juli 2011


Natürlich mag die 256GB-Version etwas aufholen, aber keine 50%!


Ich soll jetzt 2 verschiedene Testberichte vergleichen? Wieso? Da waren doch optimale Testbedingungen...

Und die M4 ist nicht die C300....

Und 140MB/s gegenüber 215MB/s im Schreiben sind also nur Messungenauigkeiten vom Hersteller? Glaube ich irgendwie nicht dran.

Aber ich bin ja für alles offen. Hast du mal einen Test von allen Pendanten in der 128GB Version?


-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 0:00 am 4. Juli 2011

Ich habe sehr wohl gelesen, was Du geschrieben hast!
Natürlich mag die 256GB-Version etwas aufholen, aber keine 50%! ;)
Bei Anwendungsstarts wird sie auch nicht messbar zulegen, da liegen sowieso alle auf einem Level. Die Unterschiede liegen ja eher im Bereich der Messungenauigkeit....
Hier wurde die 256GB-Version der C300 gegen die "alte Garde" der Konkurrenz getestet, und selbst da hat sie gegen die kleineren, älteren Konkurrenten das Nachsehen beim Entpacken (abgesehen von der Intel). Sogar die kleinste (und damit langsamste) SSD mit dem alten Sandforce 1200 ist schon schneller (G.Skill Phoenix Pro 40GB). Wieso also sollte die C300 gegen die schnelleren und mind. gleich großen Nachfolger der Konkurrenz in diesem Punkt eine Chance haben???

Und hier ist die Sandforce-basierte Vertex 3 240GB beim "Outlook 2010 Scan/Repair" fast doppelt so schnell wie die 256GB M4.

Daher bleibt mein Fazit bestehen: Die C300/M4 haben zwar in vielen Benches hauchdünn die Nase vorn, verlieren aber an anderer Stelle ggü. Sandforce- und Samsung-Modellen so sehr an Boden, dass für mich z.B. die XLR8 Express aktuell das bessere Overall-Package bietet!

(Geändert von kammerjaeger um 0:06 am Juli 4, 2011)


-- Veröffentlicht durch Hitman am 18:55 am 3. Juli 2011

"Die ist bei Anwendungsstarts auf Tuchfühlung mit der C300, die C300 aber beim Entpacken 50% langsamer (egal ob genutzt oder ungenutzt). "

Schön dass du nicht liest was ich schreibe.

Ist doch logisch dass das Entpacken 50% länger braucht. Immerhin wurde die C300 in der 128GB Version getestet, und eben nicht die 256GB. Der Test der C300 ist sogar noch schlechter ausgefallen als er sein könnte.


-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 11:45 am 3. Juli 2011


Zitat von Hitman um 11:06 am Juli 3, 2011
Klickt man sich jetzt da durch bemerkt man, dass gerade bei Programmstarts die Crucial C300 immer noch vorne ist.



Wobei ich den "Vorsprung" als marginal bzw. völlig unwichtig bezeichnen würde.
Wenn man wie im Test 6 Anwendungen gleichzeitig startet und dann zur langsamsten SSD im Test einen Unterschied von 0,36sec hat (5,17 vs. 5,53), dann dürfte das bei der täglichen Arbeit absolut keine Rolle spielen, zumal der Unterschied zu normalen Platten ohnehin gewaltig ist!
Die Unterschiede beim Entpacken wirken dagegen gigantisch!

Was ich außerdem sowohl von den Intel- als auch den Marvell-SSDs öfters höre, sind Performance-Einbrüche bei gleichzeitigem Lesen und Schreiben, was in der Praxis nicht unüblich ist, wenn man mehrere Sachen gleichzeitig macht, aber bei allen Publikationen nicht getestet wird. (siehe auch Topic von Maddini)
In diesem Punkt sind wohl Samsung und Sandforce stärker.
Man muss sich also entscheiden, ob einem die nicht spürbaren Vorteile bei Programmstarts wichtiger sind als eventuell deutlich spürbare Einbrüche/Unterschiede beim Entpacken oder gleichzeitigen Lesen und Schreiben...

Mein Tip wäre daher aktuell die XLR8 Express.
Die ist bei Anwendungsstarts auf Tuchfühlung mit der C300, die C300 aber beim Entpacken 50% langsamer (egal ob genutzt oder ungenutzt).

Btw.: Bug-frei sind weder die C300 noch manche Sandforce-Modelle. Braucht man nur mal die Foren durchforsten. Bei manchen Sandforce-Modellen ist z.B. auf die passende Firmware mancher Modelle zu achten, wenn es um effektive TRIM-Nutzung geht. Bei der XLR8 scheint es problemlos zu laufen.

(Geändert von kammerjaeger um 11:52 am Juli 3, 2011)


-- Veröffentlicht durch Hitman am 11:06 am 3. Juli 2011

Nochmal zur C300.

Hier ein Testbericht bei Computerbase zu der Crucial M4, OCZ Agility 3 und Extremememory XLR8 Express:
SSD Test

Klickt man sich jetzt da durch bemerkt man, dass gerade bei Programmstarts die Crucial C300 immer noch vorne ist. Und noch eine Anmerkung: Alle SSD außer die Crucial C300 wurden in der 240-256GB Version getestet. Gerade in den Punkten, in der die C300 ein wenig abseits steht, wie entpacken und dergleichen, wo es also auf Lesen und Schreiben ankommt, sind die Werte nicht zu gebrauchen. Denn die Schreibraten der 256GB Version sind deutlich höher.

Im Gegenzug: Die getesteten Produkte sind in den kleineren Versionen deutlich langsamer.

Ich bin also immer noch der festen Überzeugung, dass eine C300 die beste Wahl ist. Denn 500MB/s Datenraten wird hier der Wenigste brauchen, und worauf es doch ankommt, ist ein schneller Programmstart und die Nutzung.

Die C300 ist also immer noch die schnellste SSD auf dem Markt, aber damit betone ich nur: Die Schnellste.

Wenn man von Festplatte auf SSD umsteigt zeigt sich ein Leistungsanstieg so gut wie IMMER.


-- Veröffentlicht durch KakYo am 16:37 am 2. Juli 2011

Danke, aber als Systemplatte ist mir ne neue lieber:thumb:


-- Veröffentlicht durch kammerjaeger am 16:33 am 2. Juli 2011

Für 45,- inkl. könnte ich Dir eine fast unbenutzte Patriot Warp V2 32GB (Link zur 64GB) anbieten.


-- Veröffentlicht durch KakYo am 16:09 am 2. Juli 2011

Reicht, TV- und Daten Server steht im Keller. Es ist nen abgespecktes Windows 7 x86 und Mediaportal drauf, das nimmt etwa 10Gb in Anspruch.

Von der Geschwindigkeit her sollte es nicht schlechter als die 5 Jahre alte 30Gb HDD sein:lol:

(Geändert von KakYo um 16:14 am Juli 2, 2011)


-- Veröffentlicht durch Hitman am 16:03 am 2. Juli 2011

Reicht völlig aus. Erwarte aber logischerweise nicht die dort angegebenen Datenraten. Die sind damit nicht erreichbar. Sie sollte aber für deine Zwecke vollkommen ausreichen. 16GB sind jedoch ein wenig arg eng oder reicht es dir?


-- Veröffentlicht durch KakYo am 14:17 am 2. Juli 2011

Kurze Frage:

Kann man auch diese super low budget SSDs kaufen?
Hab diese Kingston im Blick für den Schlafzimmer HTPC:)

Auf der Hersteller Seite steht nämlich was von "für PC fremde Anwendungen wie Spiel- oder Geldautomaten".
Welchen Grund hätte ich jetzt, die nicht in nem PC zu verwenden?:noidea:

edit: Geschwindigkeit ist nebensächlich, es geht einzig darum die Lautstärke auf 0 zu bringen, da die momentane 2,5Zoll HDD das letzte Teil ist, was ein Geräusch von sich gibt:)

(Geändert von KakYo um 14:18 am Juli 2, 2011)


-- Veröffentlicht durch Hitman am 20:37 am 1. Juli 2011

Hier ist ein Problem mit den Crucial C300 bekannt. Die Lösung steht in diesem Thread:

Probleme, Ruckler mit der C300

Außerdem möchte ich hinzufügen, dass auch nach Tests der neuen SSD immer noch die Schnellstmögliche die C300 im Bereich von Programmstarts, Windowsstarts ist. Einzig bei den sequenziellen Datenraten ist sie jetzt einen Tick langsamer. Wer aber sowieso eher Datenintensive Dinge macht in Sachen Bearbeitung von großen Dateien, wird nicht um 2 Speicherplatten (oder SSD) herumkommen.


-- Veröffentlicht durch k3im am 0:05 am 22. Juni 2011

---

128 GB SSD für 155 Euro vorbei.

(Geändert von k3im um 11:55 am Juni 22, 2011)


-- Veröffentlicht durch Radiesel am 20:07 am 14. Mai 2011

Wenn das soviel bringt lasse ich mir auch einmal eine in den Klapprechner einbauen. ;) Danke für die Tipps.


-- Veröffentlicht durch DarkFacility am 16:58 am 6. Mai 2011

es klingt irgendwie alles logisch, nur was soll ich z.b. mit einer ssd die 1000mb lesen hat, aber an einer sata2 schnittstelle hängt. ich will ja nur das beste für meinen laptop und wenn das bessere teurer ist und nichts bringt, weil der laptop das nicht kann, ist mir ja auch nicht geholfen (mehr oder weniger). daher bedanke ich mich für den tipp für die crucial (sowohl bei zuckjuhu als auch bei hitman) :thumb:


Edit vom 13.05.2011:
Die Crucial C300 ist nun eingetroffen. Nach dem klonen der Platte hab ich sie eingebaut und es läuft alles super schnell, der größte Geschwindigkeitsvorteil liegt im starten von Programmen, oder auch Windows selbst. Ich bin restlos begeistert :punk:
Meiner Frau hab ich auch noch eine geholt, auf dem kleine Aspire One kommt eine SSD auch sehr gut, auch alles flüssig und sehr schnell ;)

(Geändert von DarkFacility um 12:27 am Mai 13, 2011)


-- Veröffentlicht durch Hitman am 16:48 am 6. Mai 2011

4 mal den Kopfkratz Smilie?

Also einmal:
Wenn eine SSD dann bleiben dir folgende:
- die neuen Vertex 3
- die neuen Intel
- die C300

Die SATA2 Schnittstelle wird eine Vertex 3 und die neuen Intel mit der sequenziellen Leistung abschneiden. Aus einem Port, bei dem maximal 250MB/s rein und raus kann, kann eine SSD keine 400MB/s ziehen. Klingt logisch oder?

Zu den "alten" Sandforce hier mal was:
Siehe hier, Durawrite

Das bedeutet, wenn die Flash-Zellen abgenutzter werden, sprich du mehr schreibst, merkt Durawrite dies und bremst deswegen deine maximale Schreibrate ab, damit du über die Garantie kommst. Für DICH als User bedeutet das, falls du sie ausgiebig benutzt, wird sie langsamer, damit der Hersteller bei einem defekt dir keine Neue geben muss (überspitzt).

Daher würde ich eben die C300 nehmen, die hat das mit dem Marvell Controller eben nicht, und ist in Realtests auch immer vorne dabei. Wenn du einen reinen SATA2 Test haben willst nimm den neusten von Computerbase von Moros SSD Roundup
Er konnte nur mit SATA2 testen und da liegt die C300 fast immer unter den Besten.


-- Veröffentlicht durch DarkFacility am 16:36 am 6. Mai 2011

ich denke die entscheidung steht :noidea:

wie ist denn denn die ocz agility oder vertex im vergleich? :noidea: irgendwie fallen mir die auch immer auf :noidea:
macht es eigentlich sinn, für einen sata2 controller eine sata3 platte zu kaufen? :noidea:


-- Veröffentlicht durch Hitman am 14:05 am 6. Mai 2011

So ist es. Selbst die neuen SSD sind zwar sequentiell schneller, aber in dem Bereich in dem es wichtig ist, und das sind nunmal die Mini-Dateien, segelt die Crucial C300 den anderen weg.

Die wird aber im NB langsamer sein als wenn du sie im PC einbaust.


-- Veröffentlicht durch zuckjuu am 13:04 am 6. Mai 2011

Ich würde zu einer Crucial C300 SSD greifen. Sind aktuell die wohl besten SSDs die man so bekommen kann laut diversen Tests die ich darüber gelesen habe.

Für 175€ bekommst du eine 128GB:
http://www.mindfactory.de/product_info.php/pid/google/info/p642961_128GB-Crucial-C300-Series-CTFDDAC128MAG-1G1-2-5-6-4cm--SATA-6Gb-s-MLC.html?ia-pmtrack=157757413

Für 355€ bekommst du schon die 256GB Version.

mfg


-- Veröffentlicht durch DarkFacility am 12:58 am 6. Mai 2011

Dann bin ich wohl der erste der hier eine Frage stellt:

Ich würde gerne meinem Notebook eine schnellere Festplatte gönnen, weil ich das gefühl, dass das ganze System dadurch langsam ist, weil die festplatte nicht mehr hinterherkommt :noidea: Nun natürlich die große Preisfrage: Welche Festplatte macht am meisten Sinn und vor allem, welche kann ich einbauen?
Das Notebook ist ein Acer Aspire 5471, derzeit ist eine 500GB 2,5Zoll Festplatte drin, die würde ich dann eventuell als Externe Festplatte verwenden. Die neue Festplatte (läuft ja eh auf eine SSD hinaus) sollte mindestens 120GB haben, mehr ist besser, aber vor allem sollte sie schnell sein. Preis bis max. 300€. Welche würdet Ihr da nehmen?


-- Veröffentlicht durch ocinside am 7:25 am 22. März 2011

Vielen Dank für deine Hilfe zum Festplattenkauf :thumb:
Ist jetzt Sticky und dein altes Topic wurde geschlossen.


-- Veröffentlicht durch Hitman am 17:28 am 21. März 2011

Festplatten:
Nun jetzt kommt es auf den Anwendungsbereich an. Soll die Festplatte als Betriebssystem-Platte genutzt werden oder nur als Datenspeicher? Was bietet sich hier an und warum?

Als erstes die Datenfestplatten. Dieses Thema ist ganz einfach: Ihr wollt eure Daten auf einem Medium speichern. Mein Rat an euch:
Kauft groß ein, die kann man später immer mal gebrauchen!

Da die heutigen, neuen Festplatten mit 1TB aufwärts bis 3TB so schnell sind, dass die Daten mit lockeren 120MB/s am Anfang und 60MB/s am Ende der Festplatte geschrieben werden, ist die Auswahl der richtigen Festplatte völlig belanglos. Macht es euch an der Größe, dem Preis und der Garantiezeit fest.

Samsung EcoGreen F4 , 2TB 63,55€ ; 3,18cent/GB
Samsung EcoGreen F2, 1,5TB 53€ ; 3,53cent/GB
Samsung EcoGreen F3, 1TB 40,28€ ;  4,03cent/GB

Dies sind momentan die Preisreiter mit einem GB Preis von um die 3,5- 4,5cent pro GB (2009 waren es 6-7; 2010 ca. 4-5). Dabei zu erwähnen: Die Festplatten haben 3 Jahre Herstellergarantie. Dagegenzuhalten wären:

Seagate 2TB , 83,80€ ; 4,19cent/GB
Seagate 1TB ,51,50€ ; 5,15cent/GB
Western Digital Black 1,5TB, 88,18€ ; 5,885cent/GB

Das sind die Festplatten mit 5 Jahren Herstellergarantie. Das wären ca. 4,5-6 cent pro GB(2009 noch 8-9; 2010 6-7).

Hier sollte jeder selber wissen was er denn auswählt. In meinen Augen kann man auch in 5 Jahren noch etwas mit 2TB anfangen. Mit kleineren Platten wäre ich da vorsichtig. Wir bewegen uns im SSD Sektor gut nach vorne. Die Technologie ist noch zu teuer für normale große Festplatten. Wir werden daher wohl oder Übel noch ein Weilchen mit normalen Festplatten zu tun haben.

Betriebssystem-Festplatte:
Jetzt kommt die große Überraschung:
Es gibt keine Betriebssystem-Festplatten!!!
Lasst euch nicht von anderen Leuten das Gegenteil beweisen, zuerst müsst ihr herausbekommen was ihr damit überhaupt meint. Wenn ihr meint, auf diese Festplatte soll euer Betriebssystem, eure Programme. Wunderbar: Ich rate euch zu einer SSD! 60GB - 120GB sollten für diese locker ausreichen. Verwechselt eine SSD nicht mit einem Datenspeicher oder einer Festplatte!  Eine SSD beschleunigt euren PC nicht! Eine SSD beschleunigt nur die Zugriffszeit, und damit die Ladezeit von sehr kleinen Dateien. Ein Spiel, welches ihr auf die SSD speichert lädt schneller, aber nur dann, wenn das Spiel in kleinen Dateien programmiert wurde!  Daher sind Spiele auch weiterhin auf Festplatten zu speichern.

Der Unterschied zwischen Festplatten für Spiele ist dermaßen gering, dass es völlig egal ist welche ihr dafür nutzt. Ferner ist es egal, welche Festplatte ihr evtl. als Betriebssystem-Festplatte nutzen wollt. Entweder SSD, und wenn nicht dann könnt ihr euch am besten eine große weitere Festplatte kaufen. Ich habe auch schon eine Lösung, wenn es noch schneller sein soll. Dann aber auch mit einer sehr großen Festplatte.

Zu SSD ein paar Worte
Man kann momentan getrost zu einer Preis/GB niedrigen SSD greifen. Der Unterschied zu SSD mit hohen Preise liegt meist an 2 Faktoren. Faktor 1:
Die SSD hat sehr hohe sequenzielle Lese/Schreibraten. Das ist für Leute die den ganzen Tag Videobearbeitung machen relevant und die sehr große Dateien benutzen. ABER. Eine SSD ist zu schnell voll, der Vorteil ist also kaum gegeben.
Faktor 2:
Die SSD haben sehr hohe Lese/Schreibraten bei sehr kleinen Dateigrößen. Das sieht man z.B. in diversen Tests der Crucial C300 welche dort alle Gegenparts einstampft.

Das Fazit diverser Realtests, und damit meine ich keine Benchmarks war:
Der Unterschied zwischen einer Festplatte und SSD ist spürbar und brachial im Sinne der Zugriffszeit und daher was man gleichzeitig machen kann, ohne dass die Leistung einbricht. Ebenso werden kleine Dateien um den Faktor 10 schneller gelesen. ABER so irre es klingt, der Prozessor und der Rest des Computers können das kaum verarbeiten und können diese hohen Leistungen nicht abrufen. Eine SSD wird demnach durch euer System unterfordert. Evtl. ist es auch das Betriebssystem, so ganz 100% klar sind wir uns in einem anderen Forum nicht. Der Unterschied aber zwischen den einzelnen SSD ist nicht zu vergleichen wie eine SSD zu einer Festplatte und daher genauso irrelevant gering wie von einer Festplatte zu einer Velociraptor (um mal ein Beispiel zu nennen).

Da man sich sowieso alle 2 Jahre oder 3 Jahre aufgrund von Größe und Leistung eine neue kauft, kann es einfach die Billigste sein.

Und als Abschluss noch was zu Raid-0.

RAID-0 früher:
Früher war es so, dass Festplatten zu Raids hinzugefügt wurden. Raid-0 um genau zu sein. Das wurde getan um bei Video-Bearbeitung und Rechenintensiven Dingen voranzukommen, denn die Übertragungsgeschwindigkeiten waren sehr abhängig von Festplatten und Controllern. Das brachte auch einen Geschwindigkeitsschub bei "normalen PC-Usern". Daher stiegen schon bald einige Leute auf ein Raid-0 um mit 2 kleineren Platten. Das ist heute völlig zu vernachlässigen.
Raid-0 jetzt:
Es reichen Festplatten mit hohen Kapazitäten, denn diese haben aufgrund der recht neuen Technologie auch eine Geschwindigkeit, die jedem Nutzer reichen sollte. Wir sprechen nicht von außergewöhnlichen Fällen die den ganzen Tag vor Video-Bearbeitungen sitzen.
Die neuen Festplatten schaffen in etwa die 100MB/s für lesen und schreiben. Was völlig ausreicht. Eine Platte hat zudem den Vorteil der Zugriffszeit. Ein Raid verlangsamt die Zugriffszeit durch Prozesse und Controller.

Im übrigen noch eine Anmerkung für Leute die meinen, mehr Leistung haben zu wollen, aber nicht mehr Geld ausgeben zu wollen:
Short-Stroke mit großen Festplatten

(Geändert von Hitman um 12:55 am Juni 17, 2011)


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